Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


Webnews



http://myblog.de/pietmogul

Gratis bloggen bei
myblog.de





Fotos

Die ersten Fotos gibt es auf:

http://picasaweb.google.de/pietmogul/20070901Schweden28080109

1.9.07 19:11


Tag 5 Samstag 01.09.07

So Abends gab es dann wieder das volle volle Programm, erst gemütliches Vorglühen bei den Holländern. Danach ins Stallarna, was der zweite Club auf dem Campus ist. Dort angekommen war es mal wieder sehr lustig, allerdings lässt meine Erinnerung auch ziemlich zu wünschen übrig, deswegen kann ich dazu nicht allzu viel sagen, außer, dass ich den nächsten morgen ziemlich fertig war.

 

Tag 6 Sonntag 02.09.07

Punkt 11Uhr hatte ich mit nem Ösi verabredet um mal den Unieigenen Fitnessraum anzugucken, ich war auch pümktlich, allerdings passte mein restalkoholisierter Zustand nicht gerade einem Besuch in einem Fitnessraum. Zum Glück war das Ding dann auch zu und als ich da war erhielt ich eine SMS, dass ja seit um11 schon die Anmeldungen für diverse Ausflüge stattfinden und ich mich beeilen müsse. Ich wunderte mich welcher Idiot denn bitte punkt11 am Sonntag sich für irgendwas anmeldet. Im Unigebäude angekommen stellte ich fest, dass es offensichtlich eine Menge Idioten gibt, denn das ganze Gebäude bestand aus einem Wirrwarr von Schlangen. Und ich mittendrin mit meiner ersten richtigen St.Pauli-Fahne (Insider). 11:20 war dann auch schon der Trip nach Göteborg ausverkauft, allerdings ergatterte ich noch eine Fahrt zum ersten IKEA, was auch sehr wichtig ist, da "meine Bude" ungefähr so wohnlich ist wie eine Wellblechhütte in Johannesburg. Außerdem trug ich mich für eine 3tägige Schiffsreise nach Polen ein, an der die Austauschstudenten 10 anderer Unis in Schweden teilnehmen. Das heißt Partyschiff hin --> Schnaps in Polen --> Partyschiff zurück. holenFür den Nachmittag war dann auch noch ein Film angesetzt, den ich auch noch schaffte. "L' Auberge Espagnole" war passender Weise ein Film über einen Austauschstudenten in Barcelona. Sehr empfehlenswert und passend zu all dem was noch so auf einen zu kommt. Am Abend war dann nix mehr geplant, außer Wraps essen bei ner Freundin. Schließlich hatte ich den nächsten Morgen meine Introduction für meinen Masterstudiengang und außerdem noch einen Weg zum International Office geplant.

Tag 7 Montag 03.09.07

Um acht aufgestanden ging es dann auch gleich darauf zum Office um mit die Erkenntnis zu bekommen, dass es geschlossen war. Lange Öffnungszeiten scheinen bei der Uni nicht so modern zu sein, da das IO gerade mal 6Stunden in der Woche auf hat ... für 800 ausl. Studenten. Darauf begann dann unser Kurs. Es gab eine Übersicht auf all das was so auf und zu kommt und die Möglichkeit sich für das erste Modul für Accounting oder Logistics zu entscheiden. Ich nahm Logistics, weil ich davon maximal nen Drittel in Berlin gehabt hat. Nachdem dann die äußerst attraktive Logistikdozenten Susann Hofman reinkam und ihre Inhalte vortrug, gab es erstmal allgemeine Bestürzung. Zu Freitag das erste kleine written Paper über Fälle, die wir aus der Bibliothek suchen sollen und eine ca.25-35 seitige Hausarbeit für die näcshten drei Wochen, die wir noch dazu allein schreiben sollten. SCHOCK, ich spielte mit dem Gedanken nen anderen Kurs zu wählen. 25-35Seiten Facharbeit in sauberem englisch würden 4Stunden täglich in der Bibliothek voraussetzen rechnete ich mir aus. Unmöglich, da wir dazu noch so gut wie jeden Tag Uni hatten, was für Schweden äußerst unnormal ist. Nachdem das ganze dann überstanden war gings mal wieder ins IO, wo mir nach einiger Zeit Schlange stehen mitgeteilt wurde, dass sich bestimmt, die Woche was finden lassen. Auf mein Drängen, doch bitte konkrete Aussagen zu machen. Darauf gab es dann immer nur ein hilfloses "hopefully we can find a room". Und nach langem stochern bekam ich dann raus, dass ich nummer 20 auf der Liste sei. Außerdem seien in dieser Liste alle, die aus irgendwelchen Gründen ihr Zimmer wechseln möchten. Meiner Meinung nach irgendwie ungerecht zwei Master-Studenten in einen Raum zu sperren und irgendwelche Memmen die Suaheli in Druckschrift zu sperren und denen die Farbe ihres Raums nicht gefällt vorzuziehen, aber naja... Sauer und genervt wie ich an dem Tag war kaufte ich mir dann auch ne Schachtel Kippen, die hier übrigens auch nicht teurer sind als in Deutschland. Am selben Tag holte ich dann noch meinen guten Ofen vom Radhändler ab, der sich zwar bombig fährt, aber wahrscheinlich noch einige Kronen Reparaturkosten fressen wird. Später traf ich mich noch mit meinem bildhübschen vergebenen Buddy Martina Petersson mit der ich lang erzählte und die mich auf eine Pre-Party(schwedisch für vorsaufen) für den nächsten Samstag einlud.
Abends waren wir dann auch ganz kriminell und rauchten im Zimmer, was hier verboten ist.

Tag8 Dienstag 04.09.07

Den nächsten Morgen gab es dann auch die erste richtige Vorlesung, die im großen und ganzen ganz simple war, was mir wieder mehr Mut machte. Danach galt es mal wieder Schlange zu stehen und zwar um nen Trip nach Stockholm zu buchen, dessen Anmeldezeit, dann doch wieder verlegt wurde. Eine weiterer Schock kam dann in der Bibliothek, Bücher, die man braucht scheinen in der Bibliothek nix verloren zu haben, vor allem nicht Bücher die ich brauche. So waren von unserm 83€teuren Buch zwei Exemplare zu verleihen (auf die es ungefähr tausend Vorbestellungen gab) und eins im Lesesaal und unsere Aufgabe sollte ja für Freitag fertig sein. Danach traf ich mit meinem Kumpel Mirsad mit dem ich in Berlin zusammenstudierte. Mit dem guckte ich mir dann auch nach Zimmern im Internet, allerdings gab es auch hierfür sehr lange Anmeldelisten. Er wartete für sein Zimmer ungefähr drei Jahre... Außerdem fand ich heraus, dass die Austauschstudentenbuden komplett überteuert sind, da man für ein einzelzimmer im Schnitt auf locker 400€ kommt. So gegen 18Uhr fuhren wir dann in die Stadt zum Volksfest. Das fand statt um die berühmteste schwedische Leichtathtletin Carolina Klüft zu begrüßen, die übrigens an meiner Uni studiert und ich deswegen auch noch öfter sehen werde. Dort angekommen stand eine große Bühne und ein paar hundert Leute eher höheren Alters davor. Gespielt wurde schwedische Volskmusik und alles in allem war es total langweilig. Der größte Kulturschock war allerdings, dass es dort keinen Bierwagen und Fressbuden gab. In Deutschland wären schon die ersten komplett steifen Typen mit beschütteten Hosen und Currywurst im Gesicht verteilt rumgelaufen, aber nix da. In Schweden gibts sowas nicht. Es ist auch verboten im Stadtzentrum Bier zu trinken, was ich tagsüber auch für sinnvoll halte (siehe Winkelmannplatz in Stendal, oder Alexanderplatz in Berlin). Abends ging dann zum Vorheizen zu Hans und Marten, später luden uns dann noch nen paar schwedische Mädels ein, bei denen weiter vorzuglühen, was wir dann auch taten. Da es in Schweden eine Schlange für alles gibt und man auch überall (Banken etc.) Nummern ziehen muss, hatten die nen Lifeticker wieviel Leute bereits drin sind im Stallarna. Die andere Disco hat sogar ne Webcam auf der man die Schlange live beobachten kann. Dort angekommen konnten wir es auch nicht lassen Witze darüber zu machen. Es ist schon wirklich merkwürdig warum es hier für alles eine "queue"(Schlange,Warteliste) gibt. Der schwedische Volkssport ist demzufolge Queueing usw. Naja egal ist wohl Situationskomik. In der Disco angekommen waren wir am Ende mal wieder alle total Hacke, was ne ziemliche Leistung ist, da sie in der Woche nur bis um1 auf hat.

Tag 9 Mittwoch 05.09.07 

Den näcshten Tag entschied ich mich dann den Accountingkurs zu besuchen. Alles in allem besser, weniger Lectures und Gruppenarbeit, was ich eigentlich besser finde und von Schweden auch erwartet hatte. Nicht wirklich einfacher, aber dafür weniger zeitaufwendig.  Also mache nun Accounting anstatt Logistics, da der Professor ebenfalls betonte, dass es nicht sooo wichtig sei, was man vorher belege. Nun gab es mal wieder ein großes Problem. Und zwar fallen die Prüfungen genau in die Zeit wo ich bereits die 70€teure Schiffstour gebucht habe. Ich also zum Umtauschen gegangen, woraufhin die mir mitteilten, dass das nicht möglich sei, und ich mir selber nen Ersatzmann suchen sollten, sämtliche gegenargumente wurden im ansatz abgeschmettert. Naja mal schauen ob ich das hinbekomme. Ne Beschwerdemail hab ich heute mal wieder geschrieben. Davon abgesehen, dass man sich dafür immer noch eintragen kann, da die Tour Ende Oktober stattfindet, aber die können mich nicht einfach von der Liste nehmen und mir die Kohle wiedergeben... ohne Worte. Am Nachmittag klapperte ich dann die Gyms der Umgebung ab und entdeckte eins, wo ich zwar nen Jahresvertrag abschließen muss, aber für 20€/Monat auhc noch die Schwimmhalle nutzen kann. Einziger Nachteil sind die ca.4km Entfernung, die mich im Winter wahrscheinlich öfter am Sport hindern werden. Abends guckten wir dann football factory auf English. Nicht nachsyncronisiert besteht er zu 50% aus Wörtern wie Fucking oder Cunt...

Tag 10 Donnerstag 06.09.07

Morgens gab es wieder feinerle Vorlesung und danach den ersten Besuch bei der Mensa. Die Preise sind natürlich der Hammer ca. 5,60€ fürs Menü, dafür ist es hammergeil und man kann sich von den unterschiedlichen Salatsorten so viel nehmen wie man will. Aber öfter als alle 2Wochen ist es nicht drin, davon abgesehen dass es auch wieder ne Queue vom feinsten gibt. Danach traf ich micht mit Anna-Lena (einer Deuthscen aus meinem Kurs) und einer Iranerin um ein Paper (kleine Hausarbeit-->eine Seite) zu schreiben. Die Iranerin, die übrigens sehr westlich ist und auch ganz schmuck so weit, kam erstmal ne halbe Stunde zu spät und mit nem Bier in der Hand, was mir sehr merkwürdig vorkam. Aber irgendwie war es ihr dann auch wohl peinlich die Plürre auszutrinken, da wir etwas erstaunt waren, dass man zur Lerngruppe halb2 mit Bier kommt (wenn die wüßte:-D). Das schlimme an dem Kurs ist schon wieder, dass wir das Buch kaufen müssen, was mal schlappe 74€ sind, aber naja was solls, bei Amazon bekommt mans wieder los.  Ansonsten waren wir heute mal die Gegend zu Fuß erkunden und bei so nem kleinen Schloss am Campus. Am Abend hab ich dann die Hausarbeit beendet und den Rest der Zeit mit dem Schreiben hier verbracht. Morgen gehts erst zur Uni und dann zu IKEA. Leider verpasse ich dadurch die Möglichkeit zum ersten Mal nen paar Schweden beim Pokern die Kronen abzuknöpfen, weil ich erst um 21 zurück bin.

Fazit:

Langsam kehrt Alltag ein, allerdings nervt die Wohnsituation schon gewaltig, auch wenn Charly ein guter Mitbweohner ist und immer abwäscht (ich noch nie). Er macht irgendwie einfach immer alles und wenn ich sage,dass ich auch mal was machen "will", sagt er kein Ding. Wetter ist hier oben gerade richtig schön, so Sonne und 20°C. Der Unterricht ist auch okay, manchmal nen bissl langweilig, aber naja, war ja in Deuthscland nicht anders. Ab November werde ich dann hier mit ner Projectgruppe richtig in die Unternehmen reingehen usw. Die Kosten sind acuh nicht mehr so hoch wie ich dachte, da man auf sinnloses Trinken verzichtet (also nur trinken um an Ende voll zu sein ist erlaubt) und da der eine Supermarkt auch ziemlich billig in der Nähe ist. An alle,die mich mal besuchen wollen: Solange ich hier keine Bude habe ist es leider eher schlecht. Ich geb ja die Hoffnung nicht auf, dass das hier noch was wird in den näcshten Wochen. Ansonsten bitte nicht sauer sein, wenn ich hier nie zum schreiben komme bei ICQ etc. Bin einfach kaum zuhause am Rechner und wenn dann will ich auch mal abschalten. Ansonsten ist alles schick achja und grüßt bitte 3Pro (die meisten wissen, wen ich damit meine) von mir :-D, ich hoffe er war in der Bildzeitung...  Achja und zu den schwedischen Frauen und den Aufforderungen mehr Bilder zu machen. Keine Angst, ich bin noch 1Jahr hier, aber verlangt nicht von mir, dass ich hier wie son notgeiler Bock jeder gutaussehende Schwedin fotografiere, das ist dann doch schon nen bissl peinlich.

Anonsten ist der Campus und das Unileben hier der Hammer und kein wirklicher Vergleich zu Deutschland. Man merkt das Schweden prozentual doppelt so viel Geld in Bildung investiert wie Deutschland. Alles siehts aus wie in nem Park mit lauter Studentenwohnheimen dazwischen gesetzt. Die Klassenräume und alles sind der reinste Hightech. Außerdem bekommt jeder(!) schwedische Student 250€/Monat vom Staat geschenkt und 500€Kredit, den man über 25Jahre nach dem Studium abbezahlen kann. Fast alle Studenten leben direkt am Campus. Es ist hier also wie in den ganzen AmiCollege-Filmen. Leider wohn ich im Augenblick in ner Ecke, wo nicht sonderlcih viel los ist, aber das ändert sich hoffentlich bald. Das einzige was bescheuert ist, dass man sich so ziemlich jedes Buch kaufen müsste, oder komplett abkopieren, sofern es überhaupt im Lesesaal ist.

Fotos (sind nicht so viele) auf  http://picasaweb.google.de/pietmogul/Schweden01090609

 

6.9.07 22:26


Freitag 07.09

Morgens gabs wieder ne Vorlesung und nachmittags gings dann zu IKEA. Wie immer gabs dafür auch ne Liste und die war nicht vollständig. Also war Abfahrt dann um4 anstatt um3. Naja irgendwann haben die Verantwortlichen dann ihre Listentreue über Bord geworfen und die restlichen Leute in den Bus gelassen. Ikea war dann eine kleine Enttäuschung, weil ich mir vom ersten IKEA der Welt etwas mehr erwartet habe. War halt nix anders als in nem normalen IKEA. Dort gab ich dann uach erstmal 120€ aus für Sachen wie richtiges Bettzeug und vor allem für Teller und andere Küchensachen. Nachdem sich ein paar Asiaten dann ne Stunde verpätetet hatten, gings dann auch endlich nach Hause. Dort angekommen war es schon 21:15 galt es sich schnell zu aklimatisieren und auf die Party vorzubereiten. Geplant war bei ein paar Schwedenmädels vorzutrinken und dann ins Stallarna zu gehen. Dort angekommen gab es allerdings eine böse Überraschung, da die Schlange viel zu lang war, als das wir erwarten konnten innerhalb einer Stunde da reinzukommen. nach 1,5Stunden hatten wir es dann auch geschafft und waren fast wieder nüchtern. Die Schlangen sind hier übrigens auch genau durchgeplant. So sind die Metallabsperrungen alle 5Meter durch ein Seil in Hüfthöhe verbunden, unter das man entweder durchkrabbeln, oder drüber steigen muss, das ist zum ersten die Ultimative Besoffenenfalle und zum Zweiten acuh noch der Libo-Danceflloor(der wahre Grund ist natürlich die Sicherheit).Allerdings ist Queueing auch Spaß, weil man nen Haufen Leute kennenlernt.Es ist wirklich nix gefährlich in Schweden, dagegen ist selbst das sichere Deutschland nen Banditenland. Man schnallt sich zum Beispiel auch im Bus an und jedem Raum ist nen Erste-Hilfe-Kasten...
Drinnen traf ich dann Mirsad und meinen Buddy Martina und es war mal wieder echt geil. Nach dem Ende der Tanzveranstaltung bekamen wir dann noch von den Schwedenmädels etwas zu essen, wofür mein Magen auch sehr dankbar war.

 

Samstag 08.09

Ziemlich früh und Ziemlich verkatert aufgestanden gings erstmal mit dem Rad in die Stadt(5km), weil sich mein Sattel ohne Inbus-Schlüssel micht verstellen ließ. Danach hab ich dann zum ersten Mal so richtig eingekauft, weil ja unsere Küche nach Ikea schon fast zum kochen geeignet ist. Abends war ich dann zu um6 mit meinem Buddy Martina und ihrer Freundin Frances verabredet zu ner "Pre-Party". Ist echt total komisch um6 mit trinken anzufangen aber in Schweden halt normal. Um halb8 gings dann zum Welcomedinner in die Uni, vorher hatten wir uns schon ausgemacht zwischendurch nochmal zurückzukommen um "zwischenzuglühen". Trinken ist in Schweden alles eine Frage der Organisation, und die Schweden sind gut damit. Die Preise auf der Welcomeparty waren nämlich mit 4€/Bier nicht gerade günstig. Nach der Party auf der alle Nationen sich irgendwie vorgestellt hatten(die deutschen sangen eisgekühlter bommalunder) und auch disco war, ging es dann zur "Afterparty" zu Marina (dem Buddy der Holländer), wo es auch nochmal bis um2 ging, dann noch zu ner anderen Party und irgendwann um3 ins Bett...

Sonntag 09.09

.... Sonntag halt. Zumindest bis jetzt :-D

 

Fotos unter http://picasaweb.google.de/pietmogul/Schweden06090909 

9.9.07 15:51


Tag 14 Montag 10.09.07

Wir hatten an dem Tag zum ersten Mal einen neuen Dozenten genannt Tobjörk Bredenloev. Es war mit die langweiligste Vorlesung meines Lebens, da er mit Controling offensichtlich das falsche Fach unterrichtete. Er war eher der Philosoph oder der nette Opa. Auf dem Rückweg bekam mein Fahrrad aus irgendeinem Grund einen Platten. Wahrscheinlich lag es an dem porösen Schlauch, der in etwa der Haut eines 120Jährigen ähnelte. So rief ich gleich meinen Buddy Martina an und machte aus, dass ich bei ihnen den Schlauch flicken kann. Abends war ich dann da und ich lernte eine Menge skandinavischer Schimpfwörter da wir tatsächlich drei Stunden mit dem flicken verbrachten. Zur Hand ging mir Andreas, ihr Freund, doch leider waren wir beide nicht mit übermäßig viel Talent gesegnet. Davon abgesehen entstanden immer wieder neue Löcher, so dass wir am Ende drei geklebte Stellen hatten, Nachdem wir das Ding dann nachts um 12 endlich fertig hatten, verabschiedete sich der Schlauch nach dem Aufpumpen erneut mit einem großen Knall... Skita!!!

 

Tag 15 Dienstag 11.09.07

Am vormittag ging ich mit Andreas zum örtlichen Fahrraddealer. Und ich nehme bewusst das Wort, weil ich das Gefühl hab, dass sämtliche Fahrradladenbesitzer Verbrecher ausländische Herkunft sind. Der aus dem Iran stammende alte Mann war jedoch
sehr freundlich und machte mir das Angebot, meinen völlig kaputten Vorderreifen sowie den Schlauch für das Hinterrad zu wechseln gür gerade mal 24€. Am Nachmittag nachdem ich mich mit meiner Studiengruppe getroffen hatte, holte ich es dann wieder ab und es war wirklich ordentlich repariert. Am Abend fuhr ich dann mit meinem Superrad zu einer Preparty von nem schwedischen Mädel die Geburtstag hatte, allerdings kam mein neues Fahrrad dort nicht mehr an. Eine Speiche des Hinterrades löste sich und kam in die Kette, daraufhin verbog sich die komplette Gangschaltung so, dass ich das Teil nicht mal mehr schieben konnte. Ich versuchete das Ganze noch zu reparieren aber das Ding war nicht mehr zu retten. Also abstellen und weiter zur Party. Dort waren dann auch irgendwie schon alle in Feierlaune. Ich allerdings noch nicht, weil ich wegen meines gerade reparierten Fahrrads angepisst war. Aber egal der Wofka-O trinkt sich nicht von allein, also wieder vollgas und danach in Stallarna...

Tag 16 Mittwoch 12.09.07

Keine besonderen Vorkomnisse... und der erste Abend an dem ich mal ganz zuhaus geblieben bin.

Tag 17 Donnerstag 13.09.07

Als erstes schrieb mich eine Freundin an zwecks Auto mieten und an die felsige Westküste fahren. Daraufhin organisierte ich Hans und Maarten, so das am Abend dann feststand, dass wir mit deren Auto nach Göteborg und danach weiter an die Küste fahren. Den resltichen Tag war ich mit Unisachen beschäftigt um dann Abends der Essenseinladung Martinas nachzukommen. Das war dann auch ein lustiger Abend, es gab Wraps mit nem halben Dutzend Möglichkeiten es zu füllen und danach Eis und dazwischen Bier. Allerdings das 2,8% Bier, was so gar nicht mein Fall war. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich Nachts um3 mit Bauchschmerzen wach wurde...

Tag 18 Freitag 14.09.07.

Wir buchten das Hostel in Göteburg für 20€ pro Nase und machten uns aus, dass wir um9 abfahren wollen. Desweiteren rückte der Besuch von Charly immer näher. Am Samstag Abend sollte eine "Bekannte" kommen. Die Story dahinter ist, dass sie sich einmal auf einer Party gesehen haben und sein Kumpel sie nachdem er schon in Schweden war gefragt hat wie sie Ihn findet. Seitdem schrieben sie sich sehr oft über Messenger und irgendwann sagte sie dann einfach,dass sie ihn für eine Woche besuchen will, wenn sie Urlaub hat. Und so kam es dann auch. Abends ging es dann trotz des Ausfluges am nächsten Tag ins Stallarna...

Tag 19 Samstag 15.09

Um 7 wurde ich wach, da Scharly die wunderbare Idee hatte aufzustehen und die Bude aufzuräumen, ist ja nicht so, dass er das nicht auch später machen könnte. Verkatert und mit vier Stunden Schlaf im Gepäck ging ich dann runter zu den Holländern um die Sachen ins Auto zu packen. Mit einer halben Stunde Verspätung kamen dann auch die beiden Mädels Marloes und Ann-Christin (Stuttgart). Auf gings nach Göteburg. Zum Glück ist der 15Jahre alte Volvo (286000km) von Maarten geräumig genug für füf Leute. Ohne uns zu verfahren kamen wir dann in Göteburg an und luden unsere Sachen im Hostel ab. Da wir keine Bettwäsche mit hatten kamen zu den 22€ Übernachtungs preis auch noch 7€ für absolut lumpige Bettwäsche dazu, aber egal. Das Ganze erinnerte extrem an Klassenfahrt, da wir nen 6Mann-Zimmer mit Doppelstockbetten hatten. Auf gings in die Stadt, die wir dann auch den ganzen Nachmittag erkundeten. Das Wetter spielte mit und es war schon lustig, wobei Göteburg auf den ersten Blick nicht so der Hammer ist. Die Stadt wirkt auch trotz ihrer 481000 Einwohner sehr klein, aber vielleicht macht das gerade den Reiz aus. für 22€ kauften wir dann eine Flasche Vodka für den Abend, die wir später im Zimmer leerten. Viel zu nüchtern ging es danach in die Stadt, wo wirklich eine Menge los war. Nachdem wir für die ersten beiden Clubs zu jung waren(p30,p25) ging es dann in einen anderen Club. 11€ Eintritt 2,20€ Garderobe waren schon mal ziemlich heftig. Das Bier kostete ebenfalls ca. 5,50€. Trotzdem war es am Ende echt geil, wenn auch nicht ganz billg für uns Jungs. DIe Mädels schnappten sich gleich zwei Kerle, die ihne die Getränke ausgaben und dafür nix weiter als Konversation erhielten... Um3 gings dann richtung Hostel um für den nächsten Tag fit zu sein. Geplant war es weiter nach Norden an die Küste zu fahren. Die Straßen waren um die Zeit genauso voll wie tagsüber was mich sehr wunderte. Es war wirklich wie im UrlaubAuf dem Rückweg ging es dann noch in den ekelhaftesten Burgerking aller Zeiten. Der Boden klebte wie im Jolly Joker (Disco in Braunschweig) und es war überfüllt mit besoffenen Menschen. Man hatte wirklich teilweise den Eindruck im osteuropäischen Ausland zu sein, so viel Komabesoffene wie da im Burger King waren. Aber schön das der Esstrieb noch funktionierte.Jedoch lag keiner auf dem Boden, also wäre Baudi trotzdem aufgefallen (Insider). Nach ca. 30 Minuten Schlange stehen und einem gespräch mit einer fein gekleideten, jedoch ebenfalls komplett steifen älteren Dame, bekam ich dann zwei kalte Cheeseburger... Naja was solls.

Tag 20 Sonntag 16.09.07

Mehr oder minder fit ging es nach dem Frühstück auf an die Küste. Leider stellte sich Hans nicht gerade als der geborene Navigator heraus. Nachdem ich zum Navigator befördert wurde kamen wir dann im kleine schläfrigen Fischerdorf Klädesholmen an. Wirklich sehr schön und es vermittelte den Eindruck einer Geisterstadt, da man nur den Wind und den dauerhaft prasselnden Nieselrgen hören konnte. Nachdem wir dann 2Stunden dort umherwanderten ging es in die Heimat. Wir erlangten die Erkenntnis dass es auch in Schweden viele Sonntagsfahrer gibt, da wir dei meiste Zeit mit 70-80 anstatt der erlaubten 90 km/h unterwegs waren. Zuhause angekommen war ich dann nur noch fest, jedoch erwarteten mich ja noch Charly und seine "Bekannte" Noemi, was mir ein wenig die Nerven raubte. Sie kamen dann auch an und sie war sehr nett usw......

Tag 21 Mondag 17.09.07

Ich hatte an dem Tag meine erste schwedischvorlesung und war ziemlich geschockt. Sie untereilten die Kurteilnehmer vorher in Gruppen, so dass alle deutschsprachigen Studenten in eine Gruppe kamen, weil wir es leichter hätten. Die anderen Gruppen wurden bunt zusammengewürfelt. Unsere Schwedischlehrerin ging wahrscheinlich davon aus, dass wir alle schon schwedisch gehabt oder den IQ von Stephen Hawking haben, da sie uns in 2Stunden unterricht etliche Sätze und wörter, sowie etwas Gramatik und die Uhrzeit eintrichterte. Sie sprach zu 80% schnelles schwedisch und der Rest war ein Mix aus gebrochenen deutsch und englisch. Auf die Frage ob sie etwas langsamer sprechen konnte, sagte sie, dass die Leute auf der Straße ja auch nicht langsam sprechen würden... Naja das kann heiter werden. Als Hausaufgabe gab es dann gleich nen kleinen Text, den wir schreiben sollten und die ca. 120 Vokabeln + Sätze sollten gekonnt werden bis Mittwoch.... Am Abend schauten wir noch Crank auf dem Rechner...

Tag 22 Dienstag 18.09.07

Geplant war sich für einen Stockholm-Bustrip über 2 Nächte einzuschreiben, der von der Uni organisiert ist. Kostenpunkt 90€ was wirklich okay ist für die gut 400km entfernte Hauptstadt. Um 11 war Öffnungszeit und ich plante zu halb11 hinzugehen, da man ja ne Queue einplanen muss. Jedoch klingelte um10 die Tür. Es war Maarten und er sagte, wir müssen los, da er angerufen wurde und es bereits eine Warteschlange gebe. Wir also mit ungeputzen Zähnen und zweifelhaftem Erscheinungsbild zum Unigebäude. Davor eine ca.30Mann Schlange. Sollte es nur einen Bus geben würde es schon eng werden, da man immernoch einen zweiten mit einschreiben kann. Leider hatte das Gebäude auch noch zwei Eingänge, so dass es noch eine weitere Schlange gab. Die wurde allerdings größtenteils aufgelöst als mitgeteilt wurde, dass nur unsere tür geöffnet wird. Als es dann endlich um11 war passierte natürlich dass gegenteil, so dass die ca 20 Personen die noch am anderen Eingang waren jetzt alle vor uns waren. SChöne Scheisse. Nach weiteren 50 Minuten Schlange stehen mit leerem Magen und unkekämmten Haarn erhielten wir dann die frohe Botschaft, dass alle Plätze besetzt waren. Grund dafür war auch, dass es noch eine andere Möglichkeit gab zur Anmeldung zu kommen und sich somit nochmal etliche Personen vordrängelten. Naja war mal wieder schön 2Stunden seines Lebens mit sinnlosem Schlangestehen zu vergeuden aber was solls. Warum sollte man so etwas auch im Internet buchen können, wenn Schlange stehen doch viel mehr Spaß macht.....

Den Tag über machte ich dann noch etwas schwedisch Hausaufgaben und Abends kochte Charly für seine (mittlerweile )Freundin und ein paar andere Leute, die wir kannten.

Tag 23 Mittwoch 19.09.07

Der Tag bestand wieder hauptsächlich aus UNI, abends gingen wir dann zu dem Buddy von Maarten "Pop Idols" gucken. Präventiv nahm ich die letzte halbe Flasche meines Vorrates mit. Das war auch ganz gut, weil sich aus dem gemütlichen Fernsehabend ein handfestes Vorglühen entwickelte. Die Schwedenmädels tranken aus einem 3LiterTetrapack Weißwein und wir killten den Wodi. Um 12 gings dann ins Sivans dem anderen Club, obwohl wir wussten, dass wir er schon um1 schließen würde. Aber egal es hat sich gelohnt. Auf dem Rückweg lernten wir dann noch nen Schweden kennen, der uns mit auf ne "Afterparty" nahm. Dort aßen wir dann Fischstäbchen und "quatschten Mehl" (Grüße an Seppi) usw. und waren dann irgendwann um3 Zuhause. Leider hatte ich den Abend die Kamera nicht bei, weil ich eigentlich mit nem geruhsamen Abend gerechnet habe.

Tag 24 Donnerstag 20.09.07

Bisher ist chouching angesagt... Abends werden wir dann pokern zu einem Schweden fahren. Das erste Mal, ich hoff mal ich mach Deutschland keine Schande Außerdem reist heute Noemi ab. Da Charly sie zum Flughafen bringt, und die Nacht in Kopenhagen bleibt, werde ich heute die erste Nacht allein verbringen. JUUCHHUU sag ich mal.

Fazit:

Bis auf die Wohnsituation ist immer noch alles top. Leider hat sich Charly als bedeutend lahmerer Typ rausgestellt als ich anfangs dachte. Im Schnitt geht er um10(!!!) ins Bett und steht dann gegen 7Uhr auf. Das ist echt mal übel und mal gar nicht kongruent zu meinem Schlafrythmus der im Schnitt 00-9uhr abläuft. Des Weiteren war er erst einmal weg im Stallarna und ansonsten immer zuhause. Das nervt halt, weil er immer da ist wenn er nicht gerade Vorlesung hat oder spazieren geht... Naja was solls ansonsten läufts trotzdem ganz gut und ich hab mich mit der Sitaution vorläufig arrangiert. Gestern hab ich eine Mail erhalten, dass ich einen eigenen Raum bekommen kann. Allerdins in Seminarivägen, was in der Stadt ist und ca.6km von der Uni weg. Im Winter ne ziemlich beschissene Distanz. Davon abgesehen, dass ich alle meine Freunde hier am Campus habe. Also werd ich dieses Zimmer ausschlagen. und weiter hoffen eins am Campus zu finden. Ich guck auch schon immer im Netz nach Wohnungen, allerdings sind die meist innerhalb weniger Minuten oder Stunden vergriffen...

Das Wetter ist so weiterhin meist regnerisch, allerdings kommen auch manchmal ein paar Sonnenstrahlen durch. Das gute ist, dass ich sone Art Russenkeller (Fitnessraum) hier direkt vorm Wohnheim hab und das Ding auch noch umsonst ist. Außerdem kann man seine Sachen kostenlos waschen und trocknen, was ebenfalls sehr geil ist. Mein Fahrrad ist immernoch im Arsch, weil ich es zu dem Händler bringen will, bei dem ich es gekauft habe. Also muss ich dort mit dem Auto hin, da schieben nicht möglich ist. Das kann auch nochmal ne schöne Rechnung werden... Das Studium ist die letzen zwei Wochen richtig locker gewesen, das der Philosophenopi uns irgendwie keine Hausaufgaben gegeben hat. Jetzt warte ich also auf die beiden Bücher, die ich mir für ca. 90€ bestellen musste, um die mal durchzuarbeiten. SO das wars erstmal aus Schweden :-)

Nachtrag 21.09:

Tja so wie es aussieht werden wir noch bis Dienstag hier zu dritt wohnen, da Noemi ihr Ticket für den Flug verbasselt hat und nun erst Dienstag fliegen kann. Das richtig Dämliche daran ist, dass sie auch schon den Hinflug doppelt bezahlt hat, da sie da sie ihren Flug da schon verpasst hatte. Und ein Flug sind mal so eben 100€... Naja was solls... hätte ich Klaustrophobie wäre ich wohl schon in der Klapse...:-D

Bilder auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/Schweden09091709

20.9.07 15:35


Tag 25 Freitag 22.09

Es hatte sich dann doch noch zum guten gewendet und zwar ziehen die beiden jetzt bis dienstag in dei Wohnung von ner anderen Französin und kommen nur noch zum Essen in den Raum. Am Vormittag hatten wir dann Vorlesung, jedoch ging die nur 20Minuten, weil doch Hausaufgaben hatten ,die immer keiner gemacht hatte, deswegen konnten wir darüber nicht diskutieren. Jedoch bekamen wir dann zum nächsten Donnerstag gleich mal drei unterschiedliche Cases auf... Nachmittags sind wir dann mit meinem Bike zum schwarzen halbkriminellen Fahrradhändler gefahren, der mir sagte, dass ne richtige Reperatur ca.700Kronen würde also 75€, also den Offen erstmal wieder mitgenommen und überlegen. Freitag Abend wollte wir dann mal wieder ins Stallarna und vorher zu ner Preparty von Marina aus Schwede gehen, doch stattdessen sind wir von zwei anderen Schwedenmädels angesprochen worden, die bei uns vor der Tür standen, und die laden uns dann auch auf ihre PreParty ein. Dabei war auch ein HalbEngländerin, die grundsätzlich jeden Satu mit Schimpfwörtern spickte, egal ob sie schwedisch oder englisch sprach... Klischee wieder bestens erfüllt. Da ich nicht zum System Bolaget (Schnapsladen) war mußte ich mir einen 6er Träger 3,5%Bier hinterquälen. Aus dieser Erfahrung habe ich auch gelernt. Vielleicht ist es gut um die Nieren durchzuspühlen oder seine Blase zu trainieren, aber zum Vorglühen ist es nicht geeignet.Im Stallarna war es dann mal wieder jut. Zuhause angekommen waren wir dann mal wieder in der "Ich muss mir unbedingt was in den Magen hauen" Phase und machten uns irgendwelches gehackteszeug was leider dazu führte,dass der feueralarm nachts um 3 ausgelöst wurde. Naja nach nen paar Minuten war der Spuk dann vorbei und weiter passierte auch nix...

 

 

Tag 26. Samstag 23.09

Tagsüber war professionelles Couching angesagt, also in der Bude hängen und außer Videos gucken, pennen und Computer zocken nix weiter. Abends war dann pokern geplant, ber nen paar Leuten im Haus nebenan. Leider stellte sich dann heraus, dass die Hälfte zum ersten Mal spielte und wir deswegen ohne Geld spielten. War dann auch nicht wirklich sinnvoll, aber auch wenn das Pokern keinen wirklichen Spaß machte wars trotzdem nen guter Abend. Nun planen wir mal demnächst alle die zusammen zu suchen die auch pokern können und mit denen wir dann mal nen anständiges Cash Game nach Stendaler Regeln und mit 50Kronen Einsatz spielen können.

Tag 27. Sonntag 24.09

Studieren war angesagt und Abends nochn Film gucken

Tag 28 Montag 25.09

Das selbe...

Tag 29 Dienstag 26.09

So Tagsüber waren wir dann beim Iranischen Halbkriminellen Fahrradhändler, der mir die Reperatur für 500 Kronen anbot. Da ich davon ausgehen konnte, dass ich für den Preis kein vernünftiges neues kaufen kann gab ich mein Fahrad zähneknirschend in seine Fahradmechanikerhände, die wahrscheinlich schwarz vom Münzen zählen anstatt von Schmiere waren. Abends waren wollten wir dann die erste Profipokerunde starten, die allerdings aufgrund zeitlicher Probleme anderer Teilnehmer nicht zu realisieren war. Also entschieden wir uns auf ne PreParty zu gehen, die allerdings schon zu Ende war, weil die Leute schon halb elf auf dem Weg zum Stallarna waren. Da wir noch am vorglühen waren quatschen wir uns dann noch mit 2 Amis fest, von denen wir erstmal ne Menge interessanter Sachen über das Studentenleben in America härten. Z.B. teilen sich die Leute dort immer nen Raum mit zwei oder mehr Personen teilen, oder dass die da nie kochen weil die für 1000$/semester oder so 3mal inner Cafeteria essen können usw.. Am selben Abend versuchte ich meine Wirtschaftlichkeit beim Alkohol noch etwas zu verbessern und probierte mal das billigste 7,3% Bier (ca. 1,30€. Fazit: Man kanns trinken... aus dem Glas und schnell; oder wenn man schon durch ist. Naja am Ende waren wir dann im Stallarna und gingen steil. Zuhause nach einem kleine Snack, kam dann einfach mal so ne Schwedin bei uns ins Zimmer (niemand schließt hier ab, wenn er Zuhause ist), die so ziemlich fast so besoffen wie jochen am Männertag war. Sie war 27 und quatschte irgendwie nur Mehl, aber so richtig. Steif halt... Sie wollte sich glaub ich einfach mal noch mit nen paar Leuten unterhalten bevor sie ins Koma fiel...

Tag 30 Mittwoch 27.09.07

Tagsüber dann erstmal Studies und das erste Mal, dass ich noch ziemlich angeschossen in der Vorlesung saß und sich meine Nachbarin Anna-Lena über meine Fahne beschwerte.(um9). Und das fiese an der Sache war, dass wir gleich mal noch unseren ersten Teil für die erste Note des Moduls erhielten (Der Master ist aufgeteilt in 4 Module jedes dauert ca. 2Monate). Also hatten wir eine Woche Zeit ne 10-15 seitige Hausarbeit zu schreiben. Wir sollten also die internenen Abläufe eines Unternehmens verbessern. Leider war das Unternehmne ein Plastikformenzulieferer namens Nypro Inc.... worunter ich mir jetzt nicht so viel vorstellen kann. Das passte mir auf jeden Fall mal so gar nicht in den Kram, da ich den kommenden Montag meine letzte Klausur für Deutschland nachschreiben musste und ich eigentlich plante trotzdem von Samtsag zu Sonntag mit ein paar Leuten nach Malmö zu fahren und dort bei Marina zu pennen. Das sah nun erstmal schlecht aus. Am Nachmittag gings dann erstmal zum einkaufen mit dem juten Volvo, der mittlerveile Ola (schedischer Name) oder so ähnlich heißt. Mit dabei war ein französiches Mädel aus ihrem Kurs, die in Seminarievägen wohnte und sagte, dass es okay sei und ihr Korridor super sei (es wohnen 13 Leute auf einem langen Korridor, jeder hat eigenes Bad und Zimmer, geteilt wird sich große Küche und Korridor). Sie sagte das Zimmer neben ihr sei frei.Also fuhren wir danach dort hin und ich entschied mich, dass ichwohl doch umziehen würde. Abends spielte ich dann noch Tennis mit Andreas und ein paar seiner schwedischen Kumpels, allerdings machte es sich bemerkbar dass ich schon locker drei Jahre nciht mehr gespielt hatte.

Tag 31 Donnerstag 28.09

Also bekamen wir die Schlüssel für die Bude und fuhren Tagsüber dann den Umzug. Das Zimmer sah, naja wie soll ichs sagen, spartanisch aus. Zum Glück halfen Hans un MAarten nicht nur beim Umzug sondern machten auch noch die Bude sauber, so dass es schon vorstellbarer da drin zu leben. Ein großes problem war das wackelige Bett (dass sie aufgrund des Zustandes wahrscheinlich in einem Erste-Weltkrieg-Lazarett aussortiert hätten), auf dem dann auch noch eine total ekelige Schaumstoffmatraze lag, die mit einem etwas murkeligem Spannbettlaken überzogen war. Also stellte ich die Assimatraze erstmal an die Wand, Spannbettlaken in die Wäsche und legte, die dünne Matraze drauf, die ich aus meinem Zimmer "geklaut" hatte. Leider brauch die Wohnung noch diverse Anschaffungen wie Teppich, Poster Haushaltsachen. Abends war dann auch gleich ne Geburtstagsparty, auf der auch recht viele Leute vom Campus waren, und danach kamen dann auch noch meine Homies mit dem Auto vom Campus um zum ersten Mal ins Pudas zu gehen (billigster Studentenklub direkt ein Haus weiter, leider fast ausschließlich Exchange Students). Der Club erinnerte mich irgendwie an die Baracke in Magdeburg und war lustig und vor allem billig (0,4er Bier 2,20; Corona 2,70). Maarten kaufte sich sogar nen Bacardi Cola, der mich beim Kosten sofort an Deutschland erinnerte...Danach noch auf ne andere Party im Nebengebäude und dann irgendwann voll in das Ding was aussah wie nen Bett sich aber anders anfühlte...

Tag 32 Freitag 29.09

Erstmal Couching und dann mit dem Bus mein Fahrrad abholen. Naja die Gangschaltung ist hackeliger wie bei nem unrestaurierten Oldtimer, aber es fährt. Abends dann nischt weiter. außer mit meiner Hausarbeit anfangen. Das Problem bei der Sache ist, dass ich aus irgendeinem Grund ne ziemlich unfähige Partnerin abbekommen habe. Anna-Lena studiert Diplom BWL an der Uni in Oldenburg oder so und nach 5.Semestern noch kein Vordiplom und aus einem mir unerklärlcihen Grund trotzdem eine Zulassung für den Master bekommen, was mich vor allem deswegen wundert, weil sie 80% nicht zugelassen hatten. Naja um es kurz zu machen sie hat keine Ahnung worum es dabei geht... Dementsprechend muss ich grundsätzlich mehr machen und ihr noch bei ihren Sachen helfen... Naja da muss ich dann wohl durch.

Tag 33 Samstag 30.09

Während die anderen schön nach Malmö gefahren sind bestand mein Tag darin mich parallel auf meine Klausur am Montag vorzubereiten und nebenbei noch ein Operating Budget und eine Balance Scorecard zu erstellen. Mein Highlight war, dass ich mich für das Fitness Schwimmhallending eingetragen hab und nun für umgerechnet 30€ im Monat kostenlos ins Schwimmbad und ins Gym kann.

Tag 34: Sonntag 31.09

Lernen und Hausarbeit schreiben....

Tag 35 Montag 01.10

Im Tutorium merkte der Prof dann dass die halbe Klasse keine Ahnung von den Fragen hatte und die Zeit wirklich ein wenig knapp war, darauf hin verkürzte er dann nen paar Fragen und ließ uns bis Freitag Zeit. Prüfung für Deutschland lief dann ganz sauber, und anstatt beaufscihtigt zu werden steckten die mich einfach in nen Raum und sagten Mach Wat. Hatte aber natürlich kein Spicka bei, aber es wird auch so reichen. Abends dann noch Schwedischkurs und dann ab nach Hause. Die 5km schafft man in 15minuten. Allerdings nur mit Schwitzen, da es viel bergauf und bergab geht und auch ein paar Ampel am Start sind.

Fazit nach 35Tagen Schweden:

Endlich ein eigenes Zimmer. Leider nicht am Campus, was ein großer Nachteil ist. Ansonsten ist mein Korridor ganz cool (nationaliäten: 3xFr; 3xEsp. 2xD, usa,fin,J,Ch,Trk), allerdings ist die Küche ziemlich dreckig und ich hab das Gefühl dass am laufenden Band Geschirr von mir wegkommt was ich mir dann irgendwo zurückklauen muss. Spätestens Im Januar zieh ich dann wieder zurück an den Campus, jedoch wird das wahrscheinlcih schon im Dezember was. Ansonsten werde ich vom 21. Dezember bis zum 13. Januar nach Deutschland kommen und mal wieder die Heimat genießen. Das Wetter hier ist mit Sicherheit schlechter als das von Fabi in Irland. Die letzten 5tage hab ich nicht einmal die Sonne gesehen, weil es dauerhaft genieselt hat. Da macht die neue Wohnlage natürlcih besonders Spaß. Das Bett schläft sich ungefähr so wie in einem Zelt mit kaputter Luftmatraze und auf unebenem mit Bierflaschen übersäätem Boden errichtet. Aber wir werden die Tage einfach mein Bett vom Campus holen und das andere in den Keller stellen. Und wenn die das nicht erlauben zerklopp ich einfach meins und verlang nen neues. Schlimmer kanns ja nicht werden... Ansonsten kotze ich nen bissl ab weil ich die letzten Tage nur in der Bude sitzen konnte und was für die Uni tun musste... Aber es kommen wieder bessere Tage.

Bilder unter: http://picasaweb.google.de/pietmogul/2007_09_22Schweden18093109

2.10.07 00:15


Tag 36 Dienstag 02.10

War weiter nix weiter gewesen, außer gewissenhafte Arbeit an meiner Klausur und ein paar organisatorische Sachen, wie z.B. ein Besuch beim gut 2km entfernten Lidl, bei dem ich die letzte 3er Packung Teppiche erwarb, und die wie son Inder mit dem Rad transportiert hatte.

Tag 37 Mittwoch 03.10

Tagsüber Vorlesungen - und Abends hat mir nen Kanadier von nem Campus Crawl erzählt. Zur Erklärung: Crawl ist so eine Art Sauftour heißt übersetzt krauchen und kommt eigentlich von Pub-Crawl, was ner Kneipentour entspricht. Hier in Växjö gibt es irgendwie überall diese Corridor-Crawls, dessen Sinn es ist, dass man mit der gesamten Horde von Zimmer zu Zimmer (welche vorher immer ausgelost werden) und dann dort von dementsprechenden Gastwirt etwas zu trinken bekommt, wahlweise ein Getränk seiner Heimat. spätestens nach 6-7 Zimmern machen die ersten schlapp und meist wacht keiner da auf, wo er eigentlich hingehört. Am Ende kommen dann meist noch externe Leute hinzu um am Gelage teilzuhaben. Doch davon bekommen die Leute, die alle Räume geschafft haben meist nix mehr mit... - Also hatten wir am Mittwoch einen Campus-Crawl, was heißt dass wir mit ca. 10 Leuten (3Amis,1Schwede,2Ösis,1Holländer,1Kanadier,1Japaner(!)) losgezogen sind um uns zu besaufen. Da ich ja nicht mehr auf dem Campus wohne deponierte ich meine Flasche Vodka Gorbatschow (Hab zwei mitgebracht bekommen) Brett (Kanadier). Und los ging es... Naja es gab wirklich alles mögliche: 50%igen Pfeffi, Martina Brandy Mischung aus großen Gläsern, Kanadischen Whiskey, Saaki, komischer ÖsterreicherPfeffi, Wein Cola Mische und 2 mal Vodka... Das Ende vom Lied war, dass am Ende noch 5Mann über waren (ich war dabei), wir noch auf so ner andern Party waren, nen Bett geklaut haben und ich dann am Ende bei dem einen Ami auf dem geklauten Bett gepennt habe, um nicht nach Hause radeln zu müssen... Es war auf jeden Fall hart und so manch einer konnte nicht mehr gehen, aber ich hab Deutschland würdig vertreten.

Tag 38 Donnerstag 04.10

Nachdem ich aufgewacht war und erstmal realisiert hatte wo ich war, hab ich mich dann irgendwann nach Hause gemacht. Nachmittags war dann noch ausnüchtern beim Sport angesagt. Und Abends beendete ich meinen Case für Freitag... fest entschlossen den Abend zuhause zu bleiben. Das Problem bei der Sache war, dass Hans und Maarten Besuch aus der Heimat bekommen hatten und die wollten natürlich weggehen... und am Donnerstag heißt das, dass sie ins Pudas gehen, was die Disko direkt im Haus gegenüber ist. Nachdem sie dann um10 mit nem 10Liter Faß Heineken ankamen, waren meine guten Vorsätze auch schnell über Bord geworfen und es ging ab ins Pudas. Dort war es wie immer ganz cool. Das typische ist auch, dass die Holländer wirklich genauso sind wie mindestens 2/3 meines Freundeskreises... Der erste Weg führt immer an die Bar. Dann wird sich positioniert und ein Bier nach dem anderen getrunken. Getanzt wird dann dementsprechend erst nach mindestens einer Stunde Baraufenthalt. Damit stehen wir natürlich im Gegensatz zu anderen Nationen. Die Spanier sind z.B. von Anfang an auf der Tanzfläche und trinken da drin zwar auch, aber halt weniger. Sie brauchen halt weniger und vertragen auch weniger. Naja was sollst, danach gings dann irgendwann um2 ins Bett...

Tag 39 Freitag 05.10.

Morgens ging es dann noch zu meiner Partnerin, das ganze zusammenfügen und danach ab zur Präsentation/Diskussion des Prüfungsfalles. Das lief auch ganz gut soweit und es kommt nur noch auf die Note an, die wir bekommen. Bei der Gelegenheit kann ich mal nen paar Worte übers Studium verlieren: Wir sind in unserem derzeitigen Modul nur neun Leute (2Schwedinnen,3Deutsche,Chinesinnen,1Paki,1Iranerin). Den Paki versteht man nicht weil er diesen Hardcore Akzent hat und spätestens nach 20Sekunden jeder bei im abschaltet, wenn er anfängt zu reden. Unsere Vorlesungen sind irgenwie sehr allgemein und so wirklich haben wir keine Ahnung ob es richtig ist, wie wir die Fälle lösen, da wir bisher auf noch gar nix nen Feedback erhalten haben. So gesehen bringen wir uns das fast alles selbst mit Hilfe der Bücher und des Internets. Es ist also alles sehr Vage und man weiß nie ob man auf dem richtigen Weg ist. Von den Examen anderer Fächer haben wir schon von alamierende Durchfallquoten zwischen 30-70% gehört, was wirklich ziemlich krass ist für nen Auslandsstudium. MAarten und Hans sind auch beide durch ihre Prüfung gerasselt, obwohl sie recht optimistisch da rausgekommen sind. Davon abgesehen hat man fünf Stunden Zeit eine Klausur zu schreiben und die meisten nutzen auch wenigstens vier davon...

Nachdem ich dann 18:30 zuhause war bekam ich einen Anruf von Maarten, dass sie jetzt zum Eishockeyspiel fahren. Ich also in 3Minuten 500gramm LidlQuark gegessen ab mit den Jungs in EisStadion. Växjö spielt 2.Liga und es sind so 2000-3000 Leute in der Bude. Die Stimmung ist sehr geil, da die Fans mindestens nen halbes Dutzend Fangesänge und nen juten Trommler hatten. Die haben dann auch ohne Unterbrechung durchgezogen. Am Ende stands 4:3 nach Sudden Death für Växjö nach 2 1/2 Stunden. Abends wollten wir dann eigentlich in den Stenladen, was ein großer "Club" nahe des Campus ist. Der ist allerdings für alle zugänglich. Der Tribut der letzten beiden Abende, sowie die die lange Strecke bei der nächtlichen Kälte schreckten mich dann allerdings ab, mich nochmal hochzuraffen. Außerdem hatten wir am nächsten Tag ne Angeltour geplant.

Tag 40 Samstag 06.10.

Schon am nächste Morgen bereuhte ich meine Entscheidung Freitag Abend zuhaus geblieben zu sein, da ich gleich von mehreren Leuten erfuhr, dass es geil war und das Bier auch nicht teuer. Dafür war ich fit zum "Angeln". Um1 ging es dann los mit zwei Autos zu einem See außerhalb der Stadt. Dort bekahmen wir dann sechs Angeln+10Blinker und 2 Ruderboote für ungefähr 16€ pro Nase für den ganzen Nachmittag. Leider mussten erstmal das 30cm tiefe Wasser aus den Booten schaufeln. Die Schweden lachten schon im Voraus etwas über uns, da wir nun wirklich nicht gerade wie Angler aussahen. Alle in normalen bis schicken Klamotten und ohne irgendwelche nennenswerte Angelefahrung, aber dafür mit ein paar Bierchen. Das Angeln verlief dann auch dementsprechend erfolglos, dafür war es ansonsten ein perfekter Tag mit superwetter und einer grandiosen Natur. Abends gingen wir dann ins Cafè Deluxe, was so eine Art Club in der Innenstadt ist. Das Ambiente war echt sehr gemütlich, die Preise dafür eher schwedich hoch (Bier5,50€. Das allerkomischste war jedoch die Musik, die aus einem Mix aus total softer unbekannter 80er Mucke, schwedischem Pop und irgendwelchen anderen absolut untanzbaren Liedern bestanden. Dafür war die DJ-Frau hübsch und trank Bier. Wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, lernt man auf jeden Fall das normale nicht-studenten-Schweden kennen und es war ein bisschen wie Kneipennächte Ostdeutschland nur teilweise etwas schlimmer. Das heißt es waren echt viele besoffene rumgrölende Menschen auf der Straße und beim nachts halb3 überfüllten McDonalds hatten wohl sämtliche Gäste die Mülleimer übersehen. Grund für diesen Eindruck ist natürlich dass alle Clubs um2 schließen und dementsprechend alles was noch übergeblieben ist getrieben von Hunger und Suff durch die Straßen irrt. Das gute an dem Abend war, dass die Holländerjungs sämtliche Bier reingehauen haben, und bei 9Bier, die dann mal schnell 50€ kosten war das ne teure Angelegenheit. Das geile war auch die Bedienung, der sie mehrmals erklären mussten, dass die Bestellung ihr Ernst war...

Tag 41 Sonntag 07.10.

Couching und zwar in Vollendung

Tag 42 Montag 08.10

Vorlesung den ganzen Tag. Abends haben wir dann ne Freundin aus Frankreich ins Krankenhaus gefahren, weil sie schon seit Tagen Bauchschmerzen hatte. Das Krankenhaus sah soweit ganz schick aus, allerdings hatte man echt Probleme ne Schwester zu finden, die einem helfen konnte. Naja das Warten war dann auch ziemlich lange, aber alles in allem noch in einem normalen Rahmen. Danach nischt weiter.

Fazit nach 42Tagen:

Mein Geld wird knapp nachdem ich nen Flug zu Fabi und schon den Flug nach Haus gebucht und bezahlt habe. Davon abgesehen gibt man hier ca. das Doppelte für Essen aus. Die Gesamtausgaben für Alk+Party halten sich in Grenzen, da man ja nur professionell trinkt. Trotzdem rollen einem hier die Kronen aus der Tasche und das nicht zu knapp. Das Studium ist nen bissl verpeit, da uns bisher noch nie jemand sagte, ob das gut oder nicht ist ,was wir machen. Ansonsten hab ich die Woche Küchendienst:-(. Bei den Fotos hab ich mal nen paar von meinem unaufgeräumten Zimmer und unserem Korridor gemacht

Fotos gibts auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/20071005Schweden110810

9.10.07 11:04


Tag 43 Dienstag 09.10

Tagsüber war erstmal nix weiter angesetzt, also ging es Abends ins Stallarna. Das gute daran war, dass Hans in Holland war und dementsprechend ein Bett war. Also konnte ich am Campus schlafen. Im Stallarna war dann auch Karaoke angesetzt, was natürlich für angeschossene Idioten wie uns die perfekte Sache ist. Wir uns noch mit Celine(FR) und Jonas (BEL) zusammengeschlossen. Da wir ein möglichst bescheuertes Lied singen wollten war es dann am Ende Spice Girls geworden. War auf jeden Fall ein geiler Abend gewesen.

 Tag 44 Mittwoch 10.10

nix weiter außer studieren usw.

Tag 45 Donnerstag 11.10

Morgens Vorlesung und in der Pause wollten Maarten dann endlich das Bett zu meiner Bude bringen. Leider war der gute Volvo dann doch etwas zu klein und so guckte das Bett nen guten Meter aus dem Kofferraum raus. Naja das war dann auch russisch roulette mit der schwedischen Polizei. Unsere Ausrede wäre gewesen, dass wir doofe Ausländer wären und die Leute in Holland sogar Kühe im PKW transportieren dürfen... naja zum Glück erwischten sie uns nicht. Jetzt hab ich zwei Betten in meinem Zimmer was auf jeden Fall ne geile Sache ist. Danach hatten wir dann eine Extravorlesung deren Inhalt es war die Methodik von schwedischen Hausarbeiten zu erklären. Der Grund hierfür ist, dass alle im Logistikmodul durch ihre Hausarbeit geflogen sind. Das sind sowieso die ärmsten Schweine, die es gibt. Ich kann echt froh sein, dass ich gewechselt bin. Mal zur Erklärung: Die ersten drei Wochen mussten sie diese 25Seiten-Hausarbeit schreiben(bei der alle durchgefallen sind). Ne Woche später hatten sie dann noch ne Klausur(4/16 bestanden). Dann hatten sie für die nächsten 2Wochen ne 35Seiten Hausarbeit aufbekommen, obwohl sie die andere natürlich auch noch nacharbeiten müssen. Noch eine Woche später gab es dann noch ne Hausarbeit innerhalb von einer Wocher 10-15Seiten. Und dazwischen gibt es öfter mal noch so kleine Sachen zu bearbeiten. Es ist also wirklich unglaublich viel zu tun. Die Leute haben also in 6 Wochen 70-80 Seiten Hausarbeiten eine Klausur und dazu noch Vorlesungen und das alles in englisch, was doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt... Dagegen ist Diplom oder Master schreiben wie Urlaub. Dementsprechend haben auch schon manch Pakistanis das Handtuch geworfen. Dazu muss ich sagen, dass ich echt den Eindruck habe, dass wir deutschen hier dann doch die Alpha-Studenten sind. Auch wenn ich den Eindruck habe, ich sei faul, kriegen die anderen Studenten offensichtlich gar nix in die Reihe. Von den vier bestandenen Prüfungen im Logistikmodul waren die einzigen drei Deutschen dabei. Und die waren auch der Meinung, dass das nicht so schwer war. Das schlimmste sind aber die Pakistanis. Die reden wirklich so als wäre alles was sie sagen genauso und nicht anders. Diskutieren sogar mit dem Prof, weil die immer der Meinung sind recht zu haben. Die sehen echt nur ihre Art das Problem zu lösen und so muss es dann auch sein. Ekelhafte Typen. Abends guckten wir dann noch WAR mit dem Typen von Crank und Jet Li. Sehr geiler Film.

Tag 46 Freitag 12.10 

Tagsüber dann Sport und ne lange Fahradtour, abends waren wir dann zum Essen am Campus verabredet mit anschließendem Besuch im Stallarna. Und ich hab an dem Abend mal wieder gemerkt, wie geil es ist am Campus zu wohnen, gerade da wo wir waren. Weil es ein echt geiler Mix aus Schweden und Austauschatzen ist und einfach mal zwei geile "Pre-Parties mit jeweils 30-40 Leuten in einem Gebäude waren. Also diese "pre-parties" hatten den Namen auch mal wirklich verdient. Maarten bekam an dem Tag besuch von seiner Freundin, die 9Tage dableibt, so wird Hans wohl ab und an mal bei mir pennen die kommenden Tage.

Tag 47 Samstag 13.10

Samstag Nachmittag Hausarbeit schreiben, Lost gucken und schlafen. Abends waren wir dann zu ner Pre-Party bei Marina eingeladen. Leider waren wir so spät, dass sie schon fertig fürs Sivans waren. Naja nach kurzer Überredenszeit ging ich dann auch mit. Und es war echt geil. Zur Abwechslung war es mal geile Mucke und die Leute waren auch gut drauf. An dem Abend bin ich dann auch zum ersten mal Nachts mit Fahrrad nach Hause gefahren. Was aber ganz cool war, da noch ne Französin mit auf dem Weg nach Hause war und wir kurz vor unserem Wohnheim auch noch andere Leute getroffen haben. Naja um3 dann ins Bett und mental auf den nächsten Tag vorbereiten...

Tag 48 Sonntag 14.10

geplant ist... 40 Seiten Artikel über Finanzierung lesen und rausarbeiten... aaahhhh

Fotos auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/20071014Schweden10101510

14.10.07 14:08


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung