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Tag 25 Freitag 22.09

Es hatte sich dann doch noch zum guten gewendet und zwar ziehen die beiden jetzt bis dienstag in dei Wohnung von ner anderen Französin und kommen nur noch zum Essen in den Raum. Am Vormittag hatten wir dann Vorlesung, jedoch ging die nur 20Minuten, weil doch Hausaufgaben hatten ,die immer keiner gemacht hatte, deswegen konnten wir darüber nicht diskutieren. Jedoch bekamen wir dann zum nächsten Donnerstag gleich mal drei unterschiedliche Cases auf... Nachmittags sind wir dann mit meinem Bike zum schwarzen halbkriminellen Fahrradhändler gefahren, der mir sagte, dass ne richtige Reperatur ca.700Kronen würde also 75€, also den Offen erstmal wieder mitgenommen und überlegen. Freitag Abend wollte wir dann mal wieder ins Stallarna und vorher zu ner Preparty von Marina aus Schwede gehen, doch stattdessen sind wir von zwei anderen Schwedenmädels angesprochen worden, die bei uns vor der Tür standen, und die laden uns dann auch auf ihre PreParty ein. Dabei war auch ein HalbEngländerin, die grundsätzlich jeden Satu mit Schimpfwörtern spickte, egal ob sie schwedisch oder englisch sprach... Klischee wieder bestens erfüllt. Da ich nicht zum System Bolaget (Schnapsladen) war mußte ich mir einen 6er Träger 3,5%Bier hinterquälen. Aus dieser Erfahrung habe ich auch gelernt. Vielleicht ist es gut um die Nieren durchzuspühlen oder seine Blase zu trainieren, aber zum Vorglühen ist es nicht geeignet.Im Stallarna war es dann mal wieder jut. Zuhause angekommen waren wir dann mal wieder in der "Ich muss mir unbedingt was in den Magen hauen" Phase und machten uns irgendwelches gehackteszeug was leider dazu führte,dass der feueralarm nachts um 3 ausgelöst wurde. Naja nach nen paar Minuten war der Spuk dann vorbei und weiter passierte auch nix...

 

 

Tag 26. Samstag 23.09

Tagsüber war professionelles Couching angesagt, also in der Bude hängen und außer Videos gucken, pennen und Computer zocken nix weiter. Abends war dann pokern geplant, ber nen paar Leuten im Haus nebenan. Leider stellte sich dann heraus, dass die Hälfte zum ersten Mal spielte und wir deswegen ohne Geld spielten. War dann auch nicht wirklich sinnvoll, aber auch wenn das Pokern keinen wirklichen Spaß machte wars trotzdem nen guter Abend. Nun planen wir mal demnächst alle die zusammen zu suchen die auch pokern können und mit denen wir dann mal nen anständiges Cash Game nach Stendaler Regeln und mit 50Kronen Einsatz spielen können.

Tag 27. Sonntag 24.09

Studieren war angesagt und Abends nochn Film gucken

Tag 28 Montag 25.09

Das selbe...

Tag 29 Dienstag 26.09

So Tagsüber waren wir dann beim Iranischen Halbkriminellen Fahrradhändler, der mir die Reperatur für 500 Kronen anbot. Da ich davon ausgehen konnte, dass ich für den Preis kein vernünftiges neues kaufen kann gab ich mein Fahrad zähneknirschend in seine Fahradmechanikerhände, die wahrscheinlich schwarz vom Münzen zählen anstatt von Schmiere waren. Abends waren wollten wir dann die erste Profipokerunde starten, die allerdings aufgrund zeitlicher Probleme anderer Teilnehmer nicht zu realisieren war. Also entschieden wir uns auf ne PreParty zu gehen, die allerdings schon zu Ende war, weil die Leute schon halb elf auf dem Weg zum Stallarna waren. Da wir noch am vorglühen waren quatschen wir uns dann noch mit 2 Amis fest, von denen wir erstmal ne Menge interessanter Sachen über das Studentenleben in America härten. Z.B. teilen sich die Leute dort immer nen Raum mit zwei oder mehr Personen teilen, oder dass die da nie kochen weil die für 1000$/semester oder so 3mal inner Cafeteria essen können usw.. Am selben Abend versuchte ich meine Wirtschaftlichkeit beim Alkohol noch etwas zu verbessern und probierte mal das billigste 7,3% Bier (ca. 1,30€. Fazit: Man kanns trinken... aus dem Glas und schnell; oder wenn man schon durch ist. Naja am Ende waren wir dann im Stallarna und gingen steil. Zuhause nach einem kleine Snack, kam dann einfach mal so ne Schwedin bei uns ins Zimmer (niemand schließt hier ab, wenn er Zuhause ist), die so ziemlich fast so besoffen wie jochen am Männertag war. Sie war 27 und quatschte irgendwie nur Mehl, aber so richtig. Steif halt... Sie wollte sich glaub ich einfach mal noch mit nen paar Leuten unterhalten bevor sie ins Koma fiel...

Tag 30 Mittwoch 27.09.07

Tagsüber dann erstmal Studies und das erste Mal, dass ich noch ziemlich angeschossen in der Vorlesung saß und sich meine Nachbarin Anna-Lena über meine Fahne beschwerte.(um9). Und das fiese an der Sache war, dass wir gleich mal noch unseren ersten Teil für die erste Note des Moduls erhielten (Der Master ist aufgeteilt in 4 Module jedes dauert ca. 2Monate). Also hatten wir eine Woche Zeit ne 10-15 seitige Hausarbeit zu schreiben. Wir sollten also die internenen Abläufe eines Unternehmens verbessern. Leider war das Unternehmne ein Plastikformenzulieferer namens Nypro Inc.... worunter ich mir jetzt nicht so viel vorstellen kann. Das passte mir auf jeden Fall mal so gar nicht in den Kram, da ich den kommenden Montag meine letzte Klausur für Deutschland nachschreiben musste und ich eigentlich plante trotzdem von Samtsag zu Sonntag mit ein paar Leuten nach Malmö zu fahren und dort bei Marina zu pennen. Das sah nun erstmal schlecht aus. Am Nachmittag gings dann erstmal zum einkaufen mit dem juten Volvo, der mittlerveile Ola (schedischer Name) oder so ähnlich heißt. Mit dabei war ein französiches Mädel aus ihrem Kurs, die in Seminarievägen wohnte und sagte, dass es okay sei und ihr Korridor super sei (es wohnen 13 Leute auf einem langen Korridor, jeder hat eigenes Bad und Zimmer, geteilt wird sich große Küche und Korridor). Sie sagte das Zimmer neben ihr sei frei.Also fuhren wir danach dort hin und ich entschied mich, dass ichwohl doch umziehen würde. Abends spielte ich dann noch Tennis mit Andreas und ein paar seiner schwedischen Kumpels, allerdings machte es sich bemerkbar dass ich schon locker drei Jahre nciht mehr gespielt hatte.

Tag 31 Donnerstag 28.09

Also bekamen wir die Schlüssel für die Bude und fuhren Tagsüber dann den Umzug. Das Zimmer sah, naja wie soll ichs sagen, spartanisch aus. Zum Glück halfen Hans un MAarten nicht nur beim Umzug sondern machten auch noch die Bude sauber, so dass es schon vorstellbarer da drin zu leben. Ein großes problem war das wackelige Bett (dass sie aufgrund des Zustandes wahrscheinlich in einem Erste-Weltkrieg-Lazarett aussortiert hätten), auf dem dann auch noch eine total ekelige Schaumstoffmatraze lag, die mit einem etwas murkeligem Spannbettlaken überzogen war. Also stellte ich die Assimatraze erstmal an die Wand, Spannbettlaken in die Wäsche und legte, die dünne Matraze drauf, die ich aus meinem Zimmer "geklaut" hatte. Leider brauch die Wohnung noch diverse Anschaffungen wie Teppich, Poster Haushaltsachen. Abends war dann auch gleich ne Geburtstagsparty, auf der auch recht viele Leute vom Campus waren, und danach kamen dann auch noch meine Homies mit dem Auto vom Campus um zum ersten Mal ins Pudas zu gehen (billigster Studentenklub direkt ein Haus weiter, leider fast ausschließlich Exchange Students). Der Club erinnerte mich irgendwie an die Baracke in Magdeburg und war lustig und vor allem billig (0,4er Bier 2,20; Corona 2,70). Maarten kaufte sich sogar nen Bacardi Cola, der mich beim Kosten sofort an Deutschland erinnerte...Danach noch auf ne andere Party im Nebengebäude und dann irgendwann voll in das Ding was aussah wie nen Bett sich aber anders anfühlte...

Tag 32 Freitag 29.09

Erstmal Couching und dann mit dem Bus mein Fahrrad abholen. Naja die Gangschaltung ist hackeliger wie bei nem unrestaurierten Oldtimer, aber es fährt. Abends dann nischt weiter. außer mit meiner Hausarbeit anfangen. Das Problem bei der Sache ist, dass ich aus irgendeinem Grund ne ziemlich unfähige Partnerin abbekommen habe. Anna-Lena studiert Diplom BWL an der Uni in Oldenburg oder so und nach 5.Semestern noch kein Vordiplom und aus einem mir unerklärlcihen Grund trotzdem eine Zulassung für den Master bekommen, was mich vor allem deswegen wundert, weil sie 80% nicht zugelassen hatten. Naja um es kurz zu machen sie hat keine Ahnung worum es dabei geht... Dementsprechend muss ich grundsätzlich mehr machen und ihr noch bei ihren Sachen helfen... Naja da muss ich dann wohl durch.

Tag 33 Samstag 30.09

Während die anderen schön nach Malmö gefahren sind bestand mein Tag darin mich parallel auf meine Klausur am Montag vorzubereiten und nebenbei noch ein Operating Budget und eine Balance Scorecard zu erstellen. Mein Highlight war, dass ich mich für das Fitness Schwimmhallending eingetragen hab und nun für umgerechnet 30€ im Monat kostenlos ins Schwimmbad und ins Gym kann.

Tag 34: Sonntag 31.09

Lernen und Hausarbeit schreiben....

Tag 35 Montag 01.10

Im Tutorium merkte der Prof dann dass die halbe Klasse keine Ahnung von den Fragen hatte und die Zeit wirklich ein wenig knapp war, darauf hin verkürzte er dann nen paar Fragen und ließ uns bis Freitag Zeit. Prüfung für Deutschland lief dann ganz sauber, und anstatt beaufscihtigt zu werden steckten die mich einfach in nen Raum und sagten Mach Wat. Hatte aber natürlich kein Spicka bei, aber es wird auch so reichen. Abends dann noch Schwedischkurs und dann ab nach Hause. Die 5km schafft man in 15minuten. Allerdings nur mit Schwitzen, da es viel bergauf und bergab geht und auch ein paar Ampel am Start sind.

Fazit nach 35Tagen Schweden:

Endlich ein eigenes Zimmer. Leider nicht am Campus, was ein großer Nachteil ist. Ansonsten ist mein Korridor ganz cool (nationaliäten: 3xFr; 3xEsp. 2xD, usa,fin,J,Ch,Trk), allerdings ist die Küche ziemlich dreckig und ich hab das Gefühl dass am laufenden Band Geschirr von mir wegkommt was ich mir dann irgendwo zurückklauen muss. Spätestens Im Januar zieh ich dann wieder zurück an den Campus, jedoch wird das wahrscheinlcih schon im Dezember was. Ansonsten werde ich vom 21. Dezember bis zum 13. Januar nach Deutschland kommen und mal wieder die Heimat genießen. Das Wetter hier ist mit Sicherheit schlechter als das von Fabi in Irland. Die letzten 5tage hab ich nicht einmal die Sonne gesehen, weil es dauerhaft genieselt hat. Da macht die neue Wohnlage natürlcih besonders Spaß. Das Bett schläft sich ungefähr so wie in einem Zelt mit kaputter Luftmatraze und auf unebenem mit Bierflaschen übersäätem Boden errichtet. Aber wir werden die Tage einfach mein Bett vom Campus holen und das andere in den Keller stellen. Und wenn die das nicht erlauben zerklopp ich einfach meins und verlang nen neues. Schlimmer kanns ja nicht werden... Ansonsten kotze ich nen bissl ab weil ich die letzten Tage nur in der Bude sitzen konnte und was für die Uni tun musste... Aber es kommen wieder bessere Tage.

Bilder unter: http://picasaweb.google.de/pietmogul/2007_09_22Schweden18093109

2.10.07 00:15


Tag 36 Dienstag 02.10

War weiter nix weiter gewesen, außer gewissenhafte Arbeit an meiner Klausur und ein paar organisatorische Sachen, wie z.B. ein Besuch beim gut 2km entfernten Lidl, bei dem ich die letzte 3er Packung Teppiche erwarb, und die wie son Inder mit dem Rad transportiert hatte.

Tag 37 Mittwoch 03.10

Tagsüber Vorlesungen - und Abends hat mir nen Kanadier von nem Campus Crawl erzählt. Zur Erklärung: Crawl ist so eine Art Sauftour heißt übersetzt krauchen und kommt eigentlich von Pub-Crawl, was ner Kneipentour entspricht. Hier in Växjö gibt es irgendwie überall diese Corridor-Crawls, dessen Sinn es ist, dass man mit der gesamten Horde von Zimmer zu Zimmer (welche vorher immer ausgelost werden) und dann dort von dementsprechenden Gastwirt etwas zu trinken bekommt, wahlweise ein Getränk seiner Heimat. spätestens nach 6-7 Zimmern machen die ersten schlapp und meist wacht keiner da auf, wo er eigentlich hingehört. Am Ende kommen dann meist noch externe Leute hinzu um am Gelage teilzuhaben. Doch davon bekommen die Leute, die alle Räume geschafft haben meist nix mehr mit... - Also hatten wir am Mittwoch einen Campus-Crawl, was heißt dass wir mit ca. 10 Leuten (3Amis,1Schwede,2Ösis,1Holländer,1Kanadier,1Japaner(!)) losgezogen sind um uns zu besaufen. Da ich ja nicht mehr auf dem Campus wohne deponierte ich meine Flasche Vodka Gorbatschow (Hab zwei mitgebracht bekommen) Brett (Kanadier). Und los ging es... Naja es gab wirklich alles mögliche: 50%igen Pfeffi, Martina Brandy Mischung aus großen Gläsern, Kanadischen Whiskey, Saaki, komischer ÖsterreicherPfeffi, Wein Cola Mische und 2 mal Vodka... Das Ende vom Lied war, dass am Ende noch 5Mann über waren (ich war dabei), wir noch auf so ner andern Party waren, nen Bett geklaut haben und ich dann am Ende bei dem einen Ami auf dem geklauten Bett gepennt habe, um nicht nach Hause radeln zu müssen... Es war auf jeden Fall hart und so manch einer konnte nicht mehr gehen, aber ich hab Deutschland würdig vertreten.

Tag 38 Donnerstag 04.10

Nachdem ich aufgewacht war und erstmal realisiert hatte wo ich war, hab ich mich dann irgendwann nach Hause gemacht. Nachmittags war dann noch ausnüchtern beim Sport angesagt. Und Abends beendete ich meinen Case für Freitag... fest entschlossen den Abend zuhause zu bleiben. Das Problem bei der Sache war, dass Hans und Maarten Besuch aus der Heimat bekommen hatten und die wollten natürlich weggehen... und am Donnerstag heißt das, dass sie ins Pudas gehen, was die Disko direkt im Haus gegenüber ist. Nachdem sie dann um10 mit nem 10Liter Faß Heineken ankamen, waren meine guten Vorsätze auch schnell über Bord geworfen und es ging ab ins Pudas. Dort war es wie immer ganz cool. Das typische ist auch, dass die Holländer wirklich genauso sind wie mindestens 2/3 meines Freundeskreises... Der erste Weg führt immer an die Bar. Dann wird sich positioniert und ein Bier nach dem anderen getrunken. Getanzt wird dann dementsprechend erst nach mindestens einer Stunde Baraufenthalt. Damit stehen wir natürlich im Gegensatz zu anderen Nationen. Die Spanier sind z.B. von Anfang an auf der Tanzfläche und trinken da drin zwar auch, aber halt weniger. Sie brauchen halt weniger und vertragen auch weniger. Naja was sollst, danach gings dann irgendwann um2 ins Bett...

Tag 39 Freitag 05.10.

Morgens ging es dann noch zu meiner Partnerin, das ganze zusammenfügen und danach ab zur Präsentation/Diskussion des Prüfungsfalles. Das lief auch ganz gut soweit und es kommt nur noch auf die Note an, die wir bekommen. Bei der Gelegenheit kann ich mal nen paar Worte übers Studium verlieren: Wir sind in unserem derzeitigen Modul nur neun Leute (2Schwedinnen,3Deutsche,Chinesinnen,1Paki,1Iranerin). Den Paki versteht man nicht weil er diesen Hardcore Akzent hat und spätestens nach 20Sekunden jeder bei im abschaltet, wenn er anfängt zu reden. Unsere Vorlesungen sind irgenwie sehr allgemein und so wirklich haben wir keine Ahnung ob es richtig ist, wie wir die Fälle lösen, da wir bisher auf noch gar nix nen Feedback erhalten haben. So gesehen bringen wir uns das fast alles selbst mit Hilfe der Bücher und des Internets. Es ist also alles sehr Vage und man weiß nie ob man auf dem richtigen Weg ist. Von den Examen anderer Fächer haben wir schon von alamierende Durchfallquoten zwischen 30-70% gehört, was wirklich ziemlich krass ist für nen Auslandsstudium. MAarten und Hans sind auch beide durch ihre Prüfung gerasselt, obwohl sie recht optimistisch da rausgekommen sind. Davon abgesehen hat man fünf Stunden Zeit eine Klausur zu schreiben und die meisten nutzen auch wenigstens vier davon...

Nachdem ich dann 18:30 zuhause war bekam ich einen Anruf von Maarten, dass sie jetzt zum Eishockeyspiel fahren. Ich also in 3Minuten 500gramm LidlQuark gegessen ab mit den Jungs in EisStadion. Växjö spielt 2.Liga und es sind so 2000-3000 Leute in der Bude. Die Stimmung ist sehr geil, da die Fans mindestens nen halbes Dutzend Fangesänge und nen juten Trommler hatten. Die haben dann auch ohne Unterbrechung durchgezogen. Am Ende stands 4:3 nach Sudden Death für Växjö nach 2 1/2 Stunden. Abends wollten wir dann eigentlich in den Stenladen, was ein großer "Club" nahe des Campus ist. Der ist allerdings für alle zugänglich. Der Tribut der letzten beiden Abende, sowie die die lange Strecke bei der nächtlichen Kälte schreckten mich dann allerdings ab, mich nochmal hochzuraffen. Außerdem hatten wir am nächsten Tag ne Angeltour geplant.

Tag 40 Samstag 06.10.

Schon am nächste Morgen bereuhte ich meine Entscheidung Freitag Abend zuhaus geblieben zu sein, da ich gleich von mehreren Leuten erfuhr, dass es geil war und das Bier auch nicht teuer. Dafür war ich fit zum "Angeln". Um1 ging es dann los mit zwei Autos zu einem See außerhalb der Stadt. Dort bekahmen wir dann sechs Angeln+10Blinker und 2 Ruderboote für ungefähr 16€ pro Nase für den ganzen Nachmittag. Leider mussten erstmal das 30cm tiefe Wasser aus den Booten schaufeln. Die Schweden lachten schon im Voraus etwas über uns, da wir nun wirklich nicht gerade wie Angler aussahen. Alle in normalen bis schicken Klamotten und ohne irgendwelche nennenswerte Angelefahrung, aber dafür mit ein paar Bierchen. Das Angeln verlief dann auch dementsprechend erfolglos, dafür war es ansonsten ein perfekter Tag mit superwetter und einer grandiosen Natur. Abends gingen wir dann ins Cafè Deluxe, was so eine Art Club in der Innenstadt ist. Das Ambiente war echt sehr gemütlich, die Preise dafür eher schwedich hoch (Bier5,50€. Das allerkomischste war jedoch die Musik, die aus einem Mix aus total softer unbekannter 80er Mucke, schwedischem Pop und irgendwelchen anderen absolut untanzbaren Liedern bestanden. Dafür war die DJ-Frau hübsch und trank Bier. Wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, lernt man auf jeden Fall das normale nicht-studenten-Schweden kennen und es war ein bisschen wie Kneipennächte Ostdeutschland nur teilweise etwas schlimmer. Das heißt es waren echt viele besoffene rumgrölende Menschen auf der Straße und beim nachts halb3 überfüllten McDonalds hatten wohl sämtliche Gäste die Mülleimer übersehen. Grund für diesen Eindruck ist natürlich dass alle Clubs um2 schließen und dementsprechend alles was noch übergeblieben ist getrieben von Hunger und Suff durch die Straßen irrt. Das gute an dem Abend war, dass die Holländerjungs sämtliche Bier reingehauen haben, und bei 9Bier, die dann mal schnell 50€ kosten war das ne teure Angelegenheit. Das geile war auch die Bedienung, der sie mehrmals erklären mussten, dass die Bestellung ihr Ernst war...

Tag 41 Sonntag 07.10.

Couching und zwar in Vollendung

Tag 42 Montag 08.10

Vorlesung den ganzen Tag. Abends haben wir dann ne Freundin aus Frankreich ins Krankenhaus gefahren, weil sie schon seit Tagen Bauchschmerzen hatte. Das Krankenhaus sah soweit ganz schick aus, allerdings hatte man echt Probleme ne Schwester zu finden, die einem helfen konnte. Naja das Warten war dann auch ziemlich lange, aber alles in allem noch in einem normalen Rahmen. Danach nischt weiter.

Fazit nach 42Tagen:

Mein Geld wird knapp nachdem ich nen Flug zu Fabi und schon den Flug nach Haus gebucht und bezahlt habe. Davon abgesehen gibt man hier ca. das Doppelte für Essen aus. Die Gesamtausgaben für Alk+Party halten sich in Grenzen, da man ja nur professionell trinkt. Trotzdem rollen einem hier die Kronen aus der Tasche und das nicht zu knapp. Das Studium ist nen bissl verpeit, da uns bisher noch nie jemand sagte, ob das gut oder nicht ist ,was wir machen. Ansonsten hab ich die Woche Küchendienst:-(. Bei den Fotos hab ich mal nen paar von meinem unaufgeräumten Zimmer und unserem Korridor gemacht

Fotos gibts auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/20071005Schweden110810

9.10.07 11:04


Tag 43 Dienstag 09.10

Tagsüber war erstmal nix weiter angesetzt, also ging es Abends ins Stallarna. Das gute daran war, dass Hans in Holland war und dementsprechend ein Bett war. Also konnte ich am Campus schlafen. Im Stallarna war dann auch Karaoke angesetzt, was natürlich für angeschossene Idioten wie uns die perfekte Sache ist. Wir uns noch mit Celine(FR) und Jonas (BEL) zusammengeschlossen. Da wir ein möglichst bescheuertes Lied singen wollten war es dann am Ende Spice Girls geworden. War auf jeden Fall ein geiler Abend gewesen.

 Tag 44 Mittwoch 10.10

nix weiter außer studieren usw.

Tag 45 Donnerstag 11.10

Morgens Vorlesung und in der Pause wollten Maarten dann endlich das Bett zu meiner Bude bringen. Leider war der gute Volvo dann doch etwas zu klein und so guckte das Bett nen guten Meter aus dem Kofferraum raus. Naja das war dann auch russisch roulette mit der schwedischen Polizei. Unsere Ausrede wäre gewesen, dass wir doofe Ausländer wären und die Leute in Holland sogar Kühe im PKW transportieren dürfen... naja zum Glück erwischten sie uns nicht. Jetzt hab ich zwei Betten in meinem Zimmer was auf jeden Fall ne geile Sache ist. Danach hatten wir dann eine Extravorlesung deren Inhalt es war die Methodik von schwedischen Hausarbeiten zu erklären. Der Grund hierfür ist, dass alle im Logistikmodul durch ihre Hausarbeit geflogen sind. Das sind sowieso die ärmsten Schweine, die es gibt. Ich kann echt froh sein, dass ich gewechselt bin. Mal zur Erklärung: Die ersten drei Wochen mussten sie diese 25Seiten-Hausarbeit schreiben(bei der alle durchgefallen sind). Ne Woche später hatten sie dann noch ne Klausur(4/16 bestanden). Dann hatten sie für die nächsten 2Wochen ne 35Seiten Hausarbeit aufbekommen, obwohl sie die andere natürlich auch noch nacharbeiten müssen. Noch eine Woche später gab es dann noch ne Hausarbeit innerhalb von einer Wocher 10-15Seiten. Und dazwischen gibt es öfter mal noch so kleine Sachen zu bearbeiten. Es ist also wirklich unglaublich viel zu tun. Die Leute haben also in 6 Wochen 70-80 Seiten Hausarbeiten eine Klausur und dazu noch Vorlesungen und das alles in englisch, was doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt... Dagegen ist Diplom oder Master schreiben wie Urlaub. Dementsprechend haben auch schon manch Pakistanis das Handtuch geworfen. Dazu muss ich sagen, dass ich echt den Eindruck habe, dass wir deutschen hier dann doch die Alpha-Studenten sind. Auch wenn ich den Eindruck habe, ich sei faul, kriegen die anderen Studenten offensichtlich gar nix in die Reihe. Von den vier bestandenen Prüfungen im Logistikmodul waren die einzigen drei Deutschen dabei. Und die waren auch der Meinung, dass das nicht so schwer war. Das schlimmste sind aber die Pakistanis. Die reden wirklich so als wäre alles was sie sagen genauso und nicht anders. Diskutieren sogar mit dem Prof, weil die immer der Meinung sind recht zu haben. Die sehen echt nur ihre Art das Problem zu lösen und so muss es dann auch sein. Ekelhafte Typen. Abends guckten wir dann noch WAR mit dem Typen von Crank und Jet Li. Sehr geiler Film.

Tag 46 Freitag 12.10 

Tagsüber dann Sport und ne lange Fahradtour, abends waren wir dann zum Essen am Campus verabredet mit anschließendem Besuch im Stallarna. Und ich hab an dem Abend mal wieder gemerkt, wie geil es ist am Campus zu wohnen, gerade da wo wir waren. Weil es ein echt geiler Mix aus Schweden und Austauschatzen ist und einfach mal zwei geile "Pre-Parties mit jeweils 30-40 Leuten in einem Gebäude waren. Also diese "pre-parties" hatten den Namen auch mal wirklich verdient. Maarten bekam an dem Tag besuch von seiner Freundin, die 9Tage dableibt, so wird Hans wohl ab und an mal bei mir pennen die kommenden Tage.

Tag 47 Samstag 13.10

Samstag Nachmittag Hausarbeit schreiben, Lost gucken und schlafen. Abends waren wir dann zu ner Pre-Party bei Marina eingeladen. Leider waren wir so spät, dass sie schon fertig fürs Sivans waren. Naja nach kurzer Überredenszeit ging ich dann auch mit. Und es war echt geil. Zur Abwechslung war es mal geile Mucke und die Leute waren auch gut drauf. An dem Abend bin ich dann auch zum ersten mal Nachts mit Fahrrad nach Hause gefahren. Was aber ganz cool war, da noch ne Französin mit auf dem Weg nach Hause war und wir kurz vor unserem Wohnheim auch noch andere Leute getroffen haben. Naja um3 dann ins Bett und mental auf den nächsten Tag vorbereiten...

Tag 48 Sonntag 14.10

geplant ist... 40 Seiten Artikel über Finanzierung lesen und rausarbeiten... aaahhhh

Fotos auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/20071014Schweden10101510

14.10.07 14:08


Tag 49 Montag 15.10 2007

Es sollte ein Tag der wichtigen Entscheidungen werden. Als erstes hatten wir Uni und die Hausarbeiten sollten ausgewertet werden. Das heißt wir bekamen unsere erste Teilnote. Durchfallen würde bedeuten alles nachzuarbeiten oder sogar eine neue Hausarbeit zu schreiben. Es waren 4Gruppen Die Skala geht von 0-10, was dann sozusagen Prozenten*10 entspricht. 6-7 ist "bestanden" und 8-10 ist "bestanden mit Auszeichnung", alles andere heißt durchgefallen. Es gab also die Noten 5,6,7 und 8 in unserer Gruppe und glücklicherweise waren es wir die die beste Note hatten. Das war schonmal ziemlich geil, weil ich vergleichsweise zu den anderen jetzt nicht so viel Aufwand betrieben hatte und bei der Präsentation auch noch nen ziemlichen Kater hatten. Dann erzählte uns der Prof, dass sich was bei unserer Hauptklausur ändert... Und zwar wird das jetzt nen "Take Home Exam". Wie GEIL, das heißt ich muss nicht lernen und kann die Bücher und andere Quellen benutzen und vor allem nen Internetwörterbuch. Nächste wichtige Entscheidung kam bezüglihc meines Bafögs und war nicht so erfreulich, insofern dass ich keins bekomme, aufgrund des unerfolgreichen Studiums um Studentengrab Magdeburg. Schöne Scheisse... das heßt Kredit. Und dann erfuhr ich noch am selben Tag, dass ich meine letzte Prüfung für Deutschland nicht bestanden, zumindest stand es so im Netz, aber dazu später mehr.

Tag 50 Dienstag 16.10.2007

Fleißig nen Paper gemacht und dann abends noch zum Geburtstag von zum Campus. Um zu verhindern das Stallarna zu besuchen nahm ich nur 3,5% Bier mit. Es war nicht leicht aber ich bin stark geblieben, da ich den nächsten Tag um acht ne Präsentation hatte...

Tag 51 Mittwoch 17.10.2007

Ja Uni den ganzen Tag und Abends nix weiter. Schließlich hatte ich auch geplant an diesem Wochenende Smicki zu besuchen. Also wollte ich mir ein Last-Minute Ticket kaufen, was man ab 24h vor dem Zug buchen kann. Leider musste ich feststellen, dass das nur in der Theorie so klappt. Da irgendwie keine Tickets mehr zu buchen waren auf der Internetseite. Naja ich gab die Hoffnung nicht auf und plante für den nächsten Tag zum Bahnhof zu gehem in der Hoffnung, dass das noch klappt.

Tag 52 Donnerstag 18.10.2007

Nach der Uni gings dann auch zum Bahnhof, wo man logischerweise auch ne Nummer ziehen muss, bevor man irgendwelche Informationen erhält. Die nette Frau erklärte mir dann auch, das keine Last Minute Tickets mehr da seien sondern nur für Freitag früh... Das normale
Ticket kostet dann ca.50€ eine Fahrt. SChöne Scheisse. Den Rest des Tages versuchte ich dann noch irgendne Möglicihkeit zu finden nach Linkköping zu kommen, allerdings waren die Alternativen eher gering. Busfahren wäre zwar billig, aber 6Stundenfahrt mit einmal umsteigen. Naja also mussten die Drink Olympics in Linköping mit einem deutschen Teilnehmer weniger auskommen und ich ging stattdessen ins Pudas, also in die Disco im Haus gegenüber. Abends konnte ich dann mal wieder erleben wie es ist wenn Leute Abends immer nicht ausm Arsch kommen, weil die Hans,Maarten und seine Freundin Stephanie, die zu besuch ist erst um10 anstatt um9 da waren. Und bei ner Disco, die bis um1 auf ist, ist das schon keine gute Sache. Also noch schnell vorglühen und ab ins Pudas. Danach dann noch auf irgendwelche Afterparties, bei denen meine Erinnerungen dann aber auch langsam verblaßen. Aber was solls, es war das erste Wochenende, an dem ich nix für die UNi zu tun hatte. Der Trip zu Smicki, wöre natürlich perfekt gewesen.

Tag 53 Freitag 19.10.2007

Tagsüber war erstmal größtenteils Couching angesagt, gleichzeitig hatte ich dann auch nochmal ins Internet geguckt, ob mir mein Prof aus Deutschland schon geantwortet hat zwecks Klausureinsicht. Es war noch keine Mail im Posteingang, was mich sehr wunderte und aus langerweile guckte ich dann nochmal meine Noten durch und musste feststellen, dass aus meiner 5,0 eine glatte 2,0 geworden ist. Keine Ahnung warum dass so war, aber es war natürlich ne gute Veränderung, da ich nun komplett scheinfrei für Deutschland bin. Am Nachmittag hab ich mich dann noch mit Mirsad(der, mit dem ich in Berlin zusammen studiert hatte) getroffen am Nachmittag, der mir berichtete, dass es ab November ne Fluglinie Berlin-Växjö gibt. Die Preise seien aber im Augenblick noch sehr hoch und die würden das dann nach der Nachfrage regeln. Geile Sache, leider ist mein Flug über Kopenhagen schon gebucht. Und vor allem kommt d er Scheissflieger so spät an, dass ich nichtmehr von Kopenhagen nach Växjö kommen werde. Das heißt ich werd mir ne Schlafmöglichkeit in Malmö suchen müssen. Abends war dann vorgluehen am Campus angesagt. Wo ich erstmal erfuhr, dass ein paar Leute für300€ Vodka gekauft haben (Flasche ca.11&euro und das ganze hier für 16€ weiterverkaufen. Was für ein beschissenes Geschäft. Naja der nächste Besuch aus Deutschland mit dem Auto sollte diese Konkurrenz ausschalten. Es handelte sich zudem noch um Vodka Zachanoff, den es in Deutschland für 5€ im Aldi deiner Wahl zu kaufen gibt. so eine Abzocke, da unterstütze ich lieber das Staatliche Schnapssystem von Schweden. Am selben Tag besuchte ich auch das System Bolaget und musste erstaunt vorstellen, dass sie neben Becks nun auch Jever in ihr Sortiment aufgenommen haben. Wie Geil, leider mit 1,40€ für nen 0,33er ziemlich teuer, aber ab und an muss man sich mal was gönnen. Abends gab es dann diverse PreParties und eine tolle 40Minuten Schlange. Aber was solls... enjoy the cue!. Stallarna dann ganz geil mit Tanz und Bar und allem was dazu gehört. Gepennt hab ich dann bei Hans, da Maarten mit seiner Freundin in Kalmar an der Ostküste war.

Tag 54 Samstag 20.10.2007

Morgens um11 wurden wir dann auch aus dem Bett geklingelt. Weil die Mädels die irwitzige Idee hatten zu brunchen. Aber was solls ab zum Brunch, dass in der anderen Disco stattfand, mit den selben Klamotten vom Vortag. Das war dann auch recht geil, da man für 3€ so ziemlich alles bekam was man wollte. Sehr gut. Danach noch ne Runde um den See spazieren, wo wir dann auch Bratt mit zwei Schweden auffanden die die ganze Nacht durchgesoffen hatten und nun am See saßen und weiter Becks tranken. Ich war echt neidisch :-). Danach in die Stadt, wo wir leider feststellen mussten,dass wir zu spät am System Bolaget waren um uns mit diversen Erfrischungsgetränken einzudecken. Nu schreib ich hier erstmal Blog und Abends wirds wohl mal nen ruhigen geben.

Fazit nach 54 Tagen Schweden:

Es ist nun mittlerweile die Hälfte der Zeit bis Deutschland rum und sie verging echt schnell,was sehr schade ist.

Die Krankenhausschauergeschichten, die ich vor meinem Besuch gehört habe, haben sich übrigens bewahrheitet, da sich meine Nachbarin Amelie Medikamente aus Frankreich schicken lassen musste, da die in Schweden nicht fähig waren, sie mal zu einem angemessen Arzt zu lassen und ihr dementsprechend totale Schrottmedikamente gegeben haben. Davon abgesehen hat die eine Chinesin aus meinem Kurs seit über 4Wochen Keuchhusten und wurde bisher uach noch nicht zum Arzt gelassen, stattdessen gibt ihr die Schwester irgendwelche Dropse... Naja was solls, toi toi, dass ich nicht krank werde.

Ansonsten hab ich mich hier gut eingelebt in meinem neuen Zuhause bis Dezember und auch an die Entfernung zur Uni. Ich fahre hier also im Schnitt täglich 15-30km Fahrrad, aber da gewöhnt man sich dran, vor allem da der Fahrradweg durch die Stadt und am See entlangführt. Wenn Disco ist, ist es kein Problem einen Schlafplatz am Campus zu organisieren, die letzten zwei Wochen hab ich 5mal am Campus gepennt, da auch die Woche davor Hans in Holland war. Allerdings muss ich sagen, dass es etwas viel Spanier hier leben. Sie sind zwar alle gut drauf, aber im Schnitt einfach zu laut, was manchmal nervig ist. Achja der Nachtbus kostet hier ungefähr 4,50€ im Vergleich zu 1,40€tagsüber. Da ist Taxifahren fast billiger. Davon abgesehen sieht unsere Küche meist aus, als würden Zigeuner hier heimlich bei uns kochen, aber man gewöhnt sich an alles. Außerdem sollte man kein Bier oder anderen Alk längere Zeit im Kühlschrank aufbewahren, da besagte imaginäre Zigeuner gerne mal zur Pulle greifen und dann deinen Alk wegsaufen...
Das Wetter ist okay die letzten Wochen, allerdings ist es nachts schon kalt und teilweise unter 0. Naja das wird noch kommen.

Fotos auf einfach auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/ nachschauen

20.10.07 16:03


Tag 54 Samstag den 20.10 bis Tag 65 Mittwoch den 31.10.2007

Da ich so selten zum schreiben komme und die Woche auch mehr oder weniger hauptsächlich aus studieren bestand fass ich mal so alles zusammen, anstatt die einzelnen Tage zu kommentieren:

Am gleichen Samstag Abend wurde dann doch kein ruhiger gemacht, sondern doch nochmal ins Sivans gegangen... und das ganze fast nüchtern und so spät dass wir noch ne gute Stunde hatten bis der Laden schließt. Bei der Gelegenheit muss ich mal wieder ein paar schwedische Besonderheiten kommentieren, die mir an dem Abend aufgefallen sind. Erstmal gab es nur eine kleine Schlange vor der Tür, das änderte allerdings nix daran, dass wir trotzdem 20 Minuten warten mussten. Der Grund dafür ist die Vorliebe der Schweden alles zu regulieren. Die Discothek ist fast doppelt so groß wie das Joker in Stendal, allerdings ist die maximale Besucherzahl auf 430 Gäste beschränkt, demzufolge zeigt der Computer immer genau an wieviel gerade drin sind, und wenn dann dass auch ne Stunde vor Ladenschluss ist, werden trotzdem nicht 4oder5 Leute reingelassen, solange nicht genauso viel den Laden verlassen. In Deutschland würden die in den selben Laden mal locker 800-900 reinlassen bevor sie sich Gedanken machen würden. Aber den Grund für diese Sicherheitspolitik haben wir dann auch hautnah erfahren. Das Problem bei vielen Schweden ist, dass sie nicht mit Alkohol umgehen können und dementprechend exzessiv tanzen. Es war also teilweise wie beim Rock am Ring in der ersten Reihe, auch wenn sie irgendwelchen Pop gespielt haben. Sie sind dabei nicht agressiv oder so, sie raffen bloß einfach nix mehr was in der Umgebung abgeht. Der Unterschied ist halt, dass hier halt meist erst mit 18 oder 19 mit Alkohol begonnen wird und vorher kommt man auch in keine Disco rein. Das zusammen ergbit dann total stramme Schweden, die sich nur mit Mühe und Not auf den Beinen halten können, aber trotzdem tanzen wollen. Den Abend pennten wir dann mit 4 Leuten bei Marloes aus Holland, weil ich keinen Bock mehr hatte zu hause zu fahren und bei den anderen Besuch für die Mitbewohner da war.

Am Sonntag war dann nur Couching angesagt. Und Montag hab ich dann zum ersten Mal Floorball gespielt, was im Prinzip wie Eishockey ist, nur ohne Kufen sondern auf Füßen in der Halle und dementsprechend fast noch anstrengender.

Den Rest der Woche hab ich viel an meinem Case gearbeitet und mir versucht einen Friseur zu besorgen, da der letzte Besuch mitlerweil 9 Wochen her war. Das Problem an der Sache ist, dass der Friseur hier 240SEK kostet was ungefähr 26€ oder einer Flasche Absolut Vodka in Schweden entspricht und dafür bekomm ich nicht mal ne Wäsche und auch keine nackte Frisöse. Der absurde Grund dafür ist die politische Korrektheit der Schweden und die absolute Gleichbehandung von Mann und Frau, auch wenn es manchmal total sinnfrei ist. Also müssen Männer z.B. den selben Preis wie Frauen beim Frisör zahlen, auch wenn der Haarschnitt nur 10 Minuten dauert. Deswegen gibt es dann auch sowas wie Eintritt frei für Frauen nicht. Naja auf jeden Fall hab ich mich dann auf die Suche nach ner privaten Frisösin gemacht, was sich aber auch als aussichtslos herausstellte, da ja hier irgendwie alle studieren und dementsprechend keiner ne Frisöse kennt.

Von Donnerstag zu Freitag hatte dann Andreas aus Schweden Geburtstag, dementsprechend haben wir dann bis um3 bei ihm Karten gespielt und Bier getrunken. Das Spiel war die Pokervariante Chicago, die richtig geil ist, wenn man nur 3-4Leute hat.

Aus familieren Gründen ist Hans das Wochenende nach Holland gefahren worauf ich dann erstmal an den Campus zu Maarten gezogen bin.
Also war am Freitag weggehen angesagt und es war ziemlich krass da wie schon gutgehenst beim vorglühen waren und dann im Stallarna mal wieder bis zum Ende waren. Am selben Tag wollte ich eignetlihc auch das Guestticket für Smicki buchen, der mich am kommenden Donnerstag bis Montag wird. Man brauch hier nämlich ein Guestticket was man vorher im Internet kaufen muss um jemanden in einen der beiden Studentenclubs auf dem Campus mitzunehmen. Leider war das 30er Kontingent für den Freitag schon ausgebucht... schöne Scheisse.

Samstag war dann tagsüber Couching und Studying angesagt. Abends haben wir uns dann noch ins Sivans geqüält. Den Rest der Zeit habe ich bis Mittwoch mit dem Studium verbracht, da wir ne Hausarbeit zum Montag und unsere Abschlussprüfung zum Mittwoch abgeben mussten.

Die kommenden Tage werden auf jeden Fall ziemlich heftig, da heute Halloween Party ist und von Donnerstag bis Montag Smicki am Start ist.

Ansonsten mal ein paar Beispiele aus dem Supermarkt warum ich in Schweden fast doppelt so viel Geld ausgebe wie in Deutschland:

1,5 Liter Flasche Pepsi: 1,50€ (D: 0,79€ )

500g Brot: 2,30€ (1€ )

1kg Tomaten 3€

Preis/kg Hühnerfleisch: 8-9€ (5€ )

500g Quark: 1,30€ (0,40€ )

Jever 0,33l: 1,40€ (0,50€ )

So siehts auf jeden Fall aus... im Schnitt ist einfach mal alles um ca. 30-50% teurer. Dafür ist das Benzin wenigstens billiger, was mir allerdings auch nicht weiterhilft...

31.10.07 16:03





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