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27.11.-5.12

Das übliche Schwedenleben, nach Irland erstmal viel Stress wegen Hausarbeiten, 2 Clubbesuche, ausrastende Spanier und ne Menge Regen.

Was in der Woche wirklich erwähnenswert war, sind die Verwüstungen in eines unserer Wohnheimgebäude. Und zwar sind nach einer Pre-Party, dem Studentenclub und einer Afterparty, einige Spanier nicht auf den Alkohol klar gekommen. Also mußten sie aus Gründen, die bis heute keiner verstehen kann. Zwei komplette Korridore auseinandernehmen, was bedeutete, das Türen,Fenster,Postfächer eingetreten und das komplette Geschirr der Küchen auf der Straße gelandet ist. Wie die Tiere halt. Außerdem nahmen sie dann auch noch die Klamotten einses Bewohners und schmissen sie unter die Dusche, die sie dann auch anmachten. Ich war nicht dabei, aber es ist schon ne krasse Story...

Nen paar Tage später war ich dann mit Hans und Maarten gerade draußen bei ner Afterparty auf dem Campus gegen 3Uhr nachts und unterhielten uns darüber. Ironischerweise flog ein Haus weiter dann mal wieder nen Fernseher aus dem 3.Stock...ohne Worte

6.12-10.12 Roadtrip nach Stockholm 450km und Zwischenstopp in Linköping bei Smicki

06.12 Donnerstag

Am Donnerstag Nachmittag fuhren Maarten, Hans und Andreas aus Österreich nach Linköping mit unserem guten Volvo. Endlich wieder Roadtrip, allerdings kommt man in Schweden noch langsamer voran als in Irland, obwohl die Straßen doppelt so breit sind. Die Leute fahren nie schneller als 90 und meist sogar nur 70-80km/h...

In Linköping angekommen, ging es schnell zur Sache, da wir vor um 10 im Club sein mussten um die 9€ Eintritt zu sparen. Also war wieder Power Hour angesagt. Ich war diesmal mit dem grünen Gold ausgerüstet (Baudi hatte mir 2Flaschen Pfeffi zum Nikolaus zugesandt). Die Flasche hatten Smicki und ich dann auch in 40Minuten gelehrt. Und wir hatten alle nen guten Partypegel. Ab gings ins Plato, wo wir noch drei andere Jungs aus Växjö trafen, was natürlich nen großer Zufall war. Dementrpechend haben wir dann auch durchgezogen, das Bier nur 2,50€ verleitete natürlich dazu. Aufgrund diversen Konsums, habe ich dann meine Erinnerung verloren, aber ich war da nicht der Einzige... Naja Linköping halt. War auf jeden Fall nen geiler Abend...

07.12 Freitag

Nachdem wir alle ausgeschlafen hatten ging es dann so gegen 13:00 los nach STockholm. Gut ging es keinem, gerade unser 20jähriger Hans starb tausend Tode und legte eine morgentliche Kotzsession ein. Naja egal, Maarten unser Fahrer war fit und ab ging nach Stockholm. Dort kamen wir dann so gegen 15Uhr an und leider war es da auch schon dunkel, und es regnete... genau wie die 10tage davor in Växjö. Naja was solls, erstmal Hostel suchen. Wir hatten nen Schiff vorgbebucht, was direkt an der Altstadt lag. Es war ziemlich billig und das einzigste von 11 was noch was frei hatte. nach 30 Minuten Parkplatz suchen und 5mal am richtigen Hostel vorbeifahren hatten wir dann auch endlich was gefunden und konnten unsere Super 6Mann-Kabine betreten, die wir uns auch noch mit nem 6ten Fremden teilen mussten. Den hatten wir auch ganz kurz an der Rezeption gesehen, war nen ca. 40Jähriger Schwede mit SChnurrbart, aber dazu später mehr. Die Kabine war. naja, zweckgemäß. Einen Schrank gab es nicht aber dafür 6 Doppelstock"Betten" die ca. 70cm breit waren. Aber für 22€ die Nacht kann man dann auch nicht mehr erwarten, also egal. Am Abend hatten wir nix großes geplant, da wir noch leichte Probleme vom Vortag hatten und uns auf Samstag konzentrieren wollten. Also erstn nen paar Heineken auf unserm Schiff und dann durch die Stadt schlendern und ne Kneipe suchen. Erste Kneipe war dann nen Irishpub wo es nen 0,5er für angenehme 7€ gab und danach noch in ne geile Bar, die schon nen bissl mehr wie ne Disco war. Dort gab es dann auch die schönsten Frauen zu sehen und 0,4er Bier für 6€ zu trinken... Wieder Erasmusjobber at its best. Zum Geld ausgeben ist Stockholm schon nen gutes Pflaster. Naja gegen 1:30 gings dann in Richtung Hostel zurück und wir kotzten schon ab, dass wir ja nun den 6ten mann bei uns inner Kabine liegen haben. Doch war der Typ komischerweise nicht da. Irgendwann gegen drei kam er rotzevoll ins Zimmer reingepoltert und hat sich in voller Montur und ohne Bettzeug ins sein Bett gehauen. Erst hat er noch ne Runde mit sich selber geregnet und dann die Stiehlkettensäge angehauen... Zum Glück hatte ich Ohrenstöpsel drin...

08.12. Samstag

Am morgen mußten wir leider 9:20 aufstehen weil wir unser Zimmer wechseln mussten. Vorher war allerdings schon unser cooler Mitbewohner aufgestanden. Maarten vermisste sein Handtuch und im Nachhinein fand er es in der Dusche nass auf dem Boden... Also was in dem Typ vorgegangen ist will ich auch nicht wissen aber egal wir hatten unseren Spaß.

Tagsüber war dann Sightseeing angesagt. Also erst durch die ganze Stadt getigert und da noch zwei andere Deutsche getroffen, die auhc in Växjö Exchangestudents sind. Dann noch ins Wasamuseum, wo ein riesiges Schiff aus dem siebzehnten Jahrhundert ausgestellt ist. War auf jeden Fall geil und dann mussten wir uns ranhalten um noch um noch vor 15uhr in den Schnapsladen zu kommen, da es sonst keinen Alkohol mehr gegeben hätte und betrinken in Kneipen nicht in Frage kam. Der System Bolaget war natürlich wieder voller wie nen Aldi vor nem langen Wochenende...

Während die Holländer danach in die Stadt shoppen gingen, entschlossen Smicki und ich die U-Bahn nach Hause zu nehmen und pennen zu gehen, vorher holten wir uns Ossimäßig Brötchen,ne Packung Kochschinken und ne Flasche Ketchup im Supermarkt um endlich mal wieder billig zu essen und nicht zu McDonalds zu gehen. Die U-Bahn kostete dann auch 4,40€ für 5Stationen im innersten Stadring von Stockholm, aber was solls. Dann schlafen bis die Holländer gekommen sind, die dann ins Restaurant gegangen sind um pro Nase für 30€ zu essen. Naja wir fingen shcon mit trinken an. Recht spät kamen wir dann los um in nen Club zu gehen. Wir hatten uns zwei der Besten Clubs Stockholms (Solidaritet und Esque) ausgeguckt. Die Eintrittspreise konnte man so zwischen 13 und 22€ erwarten aber dafür auch ein Publikum, dass dem der "Schweden vs. England-Powerpointdatei" enstspricht. Einziges Problem dabei war, dass wir erstes fünf Kerle und zweitens einen 20Jährigen dabei hatten. Aber vorausschauend hatte ich Hans vorher geraten sich nen anderne Ausweis zu besorgen. Also hieß Hans Langendijk für den Abend Diederik Tibosch, dessen Führerschein er sich fürs Wochenende geliehen hatte, und war immerhin 23Jahre alt. Die Mindestaltersgrenzen gehen so im Schnitt von 23-25 für gute Clubs in großen Schwedischen Städten. Also ab zum ersten Club Solidaritet, wo wir auch so gegen 0:00 ankamen. Keine Schlange, aber nen Türsteher, der meinte dass hana mit 23 zu jung sein. Kann natrürlich auch sein, dass es an fünf Kerlen, an dem Foto lag, dass nicht ganz wie Hans aussah, oder daran dass er wirklich zu jung war. Also ab zum nächsten Club Esque
, wo wir nach 30 Minuten warten dann auch endlich vorne waren. Wir hatten uns schon drin gesehen, doch dann guckte sich der Typ Hans Ausweis genauer an. Dann holte er noch nen anderen ran und beide verglichen immer wieder Hans mit Diederiks Ausweis. Dann fragten sie ihn alle möglichen Fragen(Nachnahme, Geburtstag etc.), die er alle aber vorher auswendig gelernt hatte, doch da er nix weiter bei hatte außer des Ausweises holten sie dann noch nen Dritten ran. Nachdem sie dann noch weiter diskutieren nahmen sie ihn mit rein und wir wussten, dass es dann dann wohl nun war mit dem Club, doch was wir nicht wussten war, dass das in Schweden hier nen bissl anders abläuft. Nach kurzer Zeit kam der Türsteher wieder raus und sagte, dass Hans gestanden hat und sie nun die Polizei wegen Dokumentenfälschung angerufen haben. Auf die Frage, was die mit ihm machen, antwortete er nur "He will play piano", was heißt, dass er in Handschellen abgeführt wird... Später sagte er uns dann, dass Hans wohl die Nacht auf der Wache verbringen wird und sich auf ne Strafe gefasst mache könnte. Also hieß es für uns draußen warten, bis die Polizei kommt. Da Hans sein Handy nich bei hatte konnten wir auch keine wirklichen Informationen bekommen. Nach 1,5Stunden frieren und über die Situation abfeiern kam Hans schließlich in Begleitung einer gutaussehenden Polizistin und eines Polizisten, die ihn im Haltegriff hatten wieder raus. Er war guter Dinge und feierte ab, was für ein Abenteuer das war. Naja sie nahmen ihn dann mit zur Wache. Zwischendurch wurd Smicki draußen noch des öfteren als Türsteher verwechselt, weil er mit seinem Mantel wie nen Atze vorm Club stand. Davon abgesehen konnten wir das Publikum sehen was in den Club und den daneben (White Room)gegangen ist... Es entsprach in etwa dem was man von einer Playboyparty von Hugh Heffner erwartet, leider war außer Hans dann natürlich keiner drin von uns. Danach dann zurück in Richtung Hausboot um noch irgendwo nen Bierchen zu trinken, leider ist das um3 in Stockholm nicht mehr möglich, da nur noch Clubs offen haben, die nen Haufen Eintritt kosten und lange Schlangen vor der Tür haben. Kurz vorm Hostel kam dann ein halbbesoffener Schwede an, der auf einen anderen besoffenen agressiven Schweden deutete. Er erklärte uns, dass er ihn und seine Kumpels angepöbelt hatte und sie auhc noch fast verhauen hätte und er nun daraufhin die Polizei gerufen hat. Wir sollten ihm dann weiter
folgen, und der Polizei sagen, dass es er sei, weil sie zu viel Angst hatten ihm zu folgen... ohne Worte, Samstag Nacht die Bullen zu rufen weil man fast verprügelt wurde... Hans kam dann zu fuß von der Wache zu uns gelaufen und wir haben mal wiede McDonalds bescuht. Er erzählte uns wie der Club von innen aussah (wie in der Playboyvilla) und dass er ne Rechnung nach Holland geschickt bekommt.Am Ende waren wir dann um5 in unserem neuen Hotelzimmer auf dem Boot was etwas besser war als das Hostelzimmer davor, aber dafür auch 40€ die Nacht kostete.

09.12. Sonntag

Morgens aufgestanden und unser Frühstücksbüffet wahrgenommen gingen wir dann noch ein paar schicke Fotos von nem Ausichtspunkt machen, um dann noch an die Ostküste von Schweden zu fahren. Dort haben wir dann auch noch nen paar jute Bilder gemacht und ab gings nach Hause. nach ca. 5,5Stunden Fahrt waren wir dann auch völlig übermüdet gegen 7 wieder in Växjö. Zuhause mußte ich dann meine Präsentation für meine Montag vorbereiten, was nach dem Trip nicht gerade einfach viel.

Fazit Stockholm:

Hammergeile Stadt, mit sehr teuren Preisen. Die Stadt selber ist wohl eine der schönsten europäishcen Hauptstädte, da sie auch teilweise komplett mit Wasser umgeben ist. Mindestens genausogut in Erinnerung sind die Polizeierlebnisse, die einfach nur komplett fremd für Menschen aus Deutschland oder Holland wirkt, da es wohl in nicht vielen Ländern der Fall wäre, jemanden dafür auf die Wache mitzunehmen, weil er mit nem anderen Ausweis in nen Club kommen wollte.

Noch 10 Tage bis Deutschland. Und ich hab bis dahin noch ne Hausarbeit zu schreiben und nen paar Abschiedsparties zu besuchen. Die Zeit wird also schnell vergehen, aber ich bin auf jeden Fall auch richtig froh mal wieder in Deutschland zu sein, alle wieder zu sehen und zu normalen Preisen zu leben.

Pics auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/StockholmUndLinkPing06120912 

10.12.07 20:30


Donnerstag 13.12.2007

Es sollten anstrengende Tage auf mich zukommen, da die nächsten drei Tage sozusagen drei Abschiedsparties anstanden und dann am Dienstag auch nochmal das letzte Mal Stallarna mit dem Gerücht, dass sie die Bierfässer leer bekommen wollen und dementsprechend die Preise purzeln.  Das Dumme war aber auch dass wir am Mittwoch früh um 10 unser Paper einreichen mussten und wir aber noch keinen Termin mit unserer Firma VEAB hatten, weil das Thema Financial and Developement perspective nicht gerade so einfach zu beantworten war. Naja egal ich fands auch irgendwie gut, dass wir noch keinen Termin hatten, weil so konnte ich ohne schlechtes Gewissen die nächsten Drei Tage Gas geben. Das andere Dilemma war allerdings, dass ich wahrscheinlich schon mein Zimmer räumen musste, weil ich ja an den Campus ziehen werde, leider sollte ich den Raum aber erst im Januar bekommen. Das hieße also Ausziehen und die Sachen bei irgendwem deponieren.

 Abends gab es bei uns abends im Korridor Abschiedsdinner und jeder kochte was, ich machte Chinapfanne, also typisch deutsche Küche… Wieder typisch war, dass nur eine Französin, die Finnin, der andere Deutsche und ich das Essen pünktlich zu um8 fertig hatten. Die Spanier waren alle frühestens ne Stunde zu spät fertig, aber egal, wir aßen und tranken ordentlich vor und später hab ich dann noch den zweiten Pfeffi angestochen. Im Pudas wieder gut, alle am Start, danach weiter zu irgendwelchen Afterparties Pfeffi alle machen und irgendwann um3 oder so ins Bett.

 Freitag 14.12.2007

Der Tag begann damit, dass ich 10:30 von meinem Hausarbeits-Partner Tobi aus dem Schlaf geklingelt wurde und er mich fragte ob ich nicht mal in unserer Firma anrufen soll zwecks Termin drängeln. Als er die ersten drei katerschmerzverzerrten Worte hörte verstand er, dass ich dafür gerade der falsche Ansprechpartner war. Was soll ich sagen, der Pfeffi hatte mir hart zugesetzt und den Tag überlebte ich nur mit ner Ibuprofen.  Abends war dann Corridor Crawl am Campus angesagt in dem Corridor wo ich bestimmt schon nen Dutzend mal übernachtet hatte nach diversen Feiern… Also auf zum Crawl, es gab alles von Cocktail, über Kurze bis Vodka Mische…, auf dem Weg zum Stallarna haben wir noch ner Schwedin das Auto von nem Felsbrocken gehoben, den sie beim Ausparken übersehen hatte und der ihr wahrscheinlich den halben Unterbau des Fords zerstört hat. Aber egal wir haben ne gute Tat vollbracht.  Also danach in Stallarna und wieder bis um zwei durchgezogen. Danach zu Afterparty, die sich aber als Reinfall reinstellte, da niemand da war, außer ein bekloppter Spanier Pablo, der mal wieder was kaputt machen musste, und zwar den Lattenrost seines eigenen Bettes. Auf die Frage, warum er das macht konnte er nix antworten. Dazu noch eine kleine Geschichte: Austauschstudenten spanischer und mexikanischer Herkunft haben auch eine Woche vorher am Campus nen Rappel bekommen und alles aus dem Fenster rausgeworfen was nur ging, einschließlich einer Dreisitzercouch…  Angefangen damit hatten allerdings besoffene Schweden, die auch manchmal zu Tieren werden, wenn sie voll sind. Naja auf jeden Fall müssen jetzt alle Spanier zu einem Pflichtseminar vom International Office antreten, wie man sich zu benehmen hat. Naja ob die daraus was lernen… Worüber ich mir auch Gedanken mache, ist, dass das ja sozusagen die spanische Bildungselite ist und die schon so einen an der Waffel haben… Wie sind dann erst die Durchschnittsspanier drauf. Auf jeden Fall haben die jetzt keinen Grund mehr sich über Horden besoffener Deutsche in Spanien aufzuregen.

Naja irgendwie sind wir dann aber auf die Idee gekommen in die Sauna zu gehen und zwar über ne Stunde auf Schwedentemperatur mit ein paar kalten Duschen zwischendurch. Ich dachte mir, ist ja gut für den Kreislauf und gesund und so, also immer gib ihm.

Samstag 15.12.2007

Um 11:30 gefragt ob ich mit zum Brunch komme, konnte ich nur Laute von mir geben, die als Nein zu definieren waren. Ich schlief bis 13:00 und war so fertig, wie Jan Ulrich nach ner Bergetappe ohne Epo. Von wegen Sauna ist gesund… Naja bei Eiseskälte und Wind wieder nach Hause erstmal in Ruhe nix tun.  Abends ging es dann ins Stenladan anstatt ins Sivans wo alle Austauschstudenten waren. Grund dafür war holländischer Besuch von Carmen, die keine Guesttickets hatten. Allerdings wurde uns auch von einer Schlange von 1,5h-2h ab 22Uhr berichtet. Naja Stenladan war nicht so doll, war halt keine Studipub und zur Hälfte voll mit „Neuschweden“. Und nach zwei Hardcoreabenden war dann auch nicht mehr so viel zu holen.

 Sonntag  16.12.2007

NISCHT… aber wirklich NISCHT

Montag 17.12.2007

Morgens die Firma angerufen und nen Termin für den Nachmittag bekommen. Das sollte quasi heißen, dass wir die ca. 10-15 seitige Hausarbeit zwischen Montag späten Nachhmittag und Dienstag frühen Abend fertig bekommen mußten, da das letzte Mal Stallarna am Dienstag Abend ja Pflichtprogramm war. Allerdings sollte es noch schlimmer kommen, da ich Abends endlich die Mail vom International Office hatte, dass ich meinen Raum wirklich Besenrein zu übergeben habe und zwar bevor ich nach Deutschland fahre…

Also den Umzug auf Dienstag Nachmittag vorgeschoben. Also im Akkord bis 2:30 Paper schreiben und den nächsten Vormittag mit den anderen Treffen und den Spaß beenden.

Dienstag 18.12.2007

Nachdem wir dann ca. 13Uhr mit dem gröbsten fertig waren ging ich zu Maarten um den Umzug zu starten. Erst noch schön den Fernseher und den Glastisch verfrachtet und zu Arnaud aus Frankreich gebracht, der mir freundlicher Weise sein Zimmer zur Verfügung stellt um meinen Kram dazulassen. Dann ab zu mir, vorher Umzugskisten kaufen, und alles erstmal einpacken. Ich hatte ja natürlich auch nix vorbereitet und die meisten kennen ja meine „Ordnung“. Um 20 Uhr nach zwei Fahrten(mein zweites Bett mußte ja auch wieder zum Campus) und nem Umzugsbierchen gings dann auch direkt zu Marina dem schwedischen Buddy von Maarten, wo wir nen bissl Kuchen und Kaffee bekamen. Danach ins Stallarna gegen 21:30. Leider war das Bier nicht billiger, aber alle haben so getrunken, als wenns umsonst wäre. Gerade für mich nicht ganz so toll, da ich ja nüchtern dahin gekommen bin. War nen geiler Abend und leider auch vorerst der Letzte. Danach noch bei nen paar Amis auf ner Afterparty und ab ins Bett.

Mittwoch 19.12.2007

Mit mittelschwerem Kater in mein Zimmer gefahren in dem außer nem Bett und anderen Krempel nix mehr da war, um sauber zu machen und auch noch meine Präsi für Donnerstag vorzubereiten. Das Zimmer dann also sauber gemacht und ab zum Campus um da zu pennen, weil ich ja am Donnerstag früh Uni hatte. Letzte Verabschiedungen, Tränen bei manchen Mädels ging ich dann früh ins Bett.

Donnerstag 20.12.2007

Der allerletzte Tag… frühs Präsentation, Nachmittags nochmal in die Stadt und nun im Zug nach Kopenhagen.

Fazit nach der ersten Halbzeit Schweden:

Grob genommen  ist Schweden Deutschland sehr ähnlich. Aber etwas mehr Regeln und Sicherheitsvorschriften und was einem am Anfang am komischsten vorkam ist die Ruhe und Langsamkeit der Menschen. Die Menschen sind alle sehr freundlich, allerdings ist es schwer wirklich an sie ranzukommen, da sie doch schon eher verschlossener sind als die Deutschen. Und vor allem ist der Unterschied zwischen nüchtern und besoffen richtig groß. Nüchtern bekommen viele Schweden kaum ein Wort raus und sehr zurückhaltend oder schüchtern, während so besoffen zu Partyschweinen mutieren und auf einmal übermäßig locker sind, oder halt gar nix mehr raffen. Naja die Preise hab ich ja schon zu genüge erwähnt, aber alles in allem nen nettes landschaftlich schönes Land mit schönen netten Menschen, in dem es aber auch schnell langweilig werden kann, wenn man nicht gerade Austauschstudent ist…

Ausblick Schweden 2008

Es sollte noch besser werden, da ich endlich am Campus wohne und dann noch dazu in den schöneren Wohnungen mit 8-Mann Korridor. Vor allem wird die Ausstattung meiner Wohnung sich ordentlich verbessert. Ich hoffe bloß nicht, dass ich in nem richtigen Partykorridor lande, sondern dass  die in den Korridoren nebenan stattfinden. Diverse Besucher haben sich bereits angekündigt. Und auch ich habe einige Trips geplant, die da wären: London, Norwegen, Kopenhageb, Stockholm, evtl. Holland, Männertag in Deutschland und wenn es die Zeit zulässt noch Lappland.  Es sollte also mal wieder ein harter Erasmusjob werden….

21.12.07 15:04





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