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Schweden die Rückrunde beginnt: aktualisiert am 31.01.2008

Bilder auf: http://picasaweb.google.de/pietmogul/SkitripVemdalen19012501 

Montag 14.01

Nach 3,5 Superwochen in Deutschland gings dann am Montag wieder los nach Schweden. Der Flug ging nach Kopenhagen, von da aus wollte ich nach Malmö um da bei meinem Couchsurfing-Host zu schlafen, ner 25jährigen Schwedischen Kindergarten, die nicht weit vom Bahnhof weg wohnte. Ich hatte ja schon vorher gehört, dass Malmö ne abgewrackte Stadt mit hoher (Ausländer)Kriminalität sei, was sich am Bahnhof auch bestätigte. Die am Bahnhof rumlungernden Leute erinnerten mich wohl eher an Fernsehberichte vom Beiruter Marktplatz und nach wenigen Minuten kamen auch gleich zwei vielleicht 15jährige mädels an um mich nach 9Kronen nach dem Bus zu fragen. Aber wenigstens haben sie genau den Wechselkurs beachtet, da 9SEK=1€ ist. Nach kurzer Zeit holte mich dann Karolina mit ihrem Golf3 ab und wir fuhren zu hier. Hammerbude, geile Couch, Abendbrot und nen schöner Flatscreen mit Digital also HDTV-Emfang. Das erste Couchsurfing-Erlebnis also durchaus positiv.

Dienstag 15.01

Den nächsten Tag dann mit dem Zug nach Växjö und auf dem Weg meine Hausarbeit komplettiert. Dort angekommen gleich mal meine Sachen abgeholt und mein neues Zimmer bezogen was direkt auf dem Campus liegt. Mein Korridor besteht aus 8Leuten und ist direkt mit nem anderen 6er Korridor verbunden. Etwas eklig war allerdings, dass bestimmt nen halbes Dutzend Muellbeuter im Wohnzimmer vor sich hingammelten. Zimmer ansonsten Top. Den Rest des Tages weiter Hausarbeit gemacht usw. nix besonderes soweit.

Mittwoch. 16.01

Finale 30Seitige Hausarbeit abgegeben, mit eher schlechtem Gefühl. Und die anderen Hausarbeiten durchgearbeitet.

Donnerstag 17.01

Erst die Präsi gehalten, dann noch ne Couch abgestaubt.
Am selben Tag Abend haben wir dann nen bissl was getrunken und ich habe mich ueberzeugen lassen doch den Skitrip mitzumachen, anstatt wegen so nem minihausarbeit alles sausen zu lassen. Also noch schnell ne Mail geschrieben, weil ja noch welche nicht mitwollten und ihre karte tauschen wollten.

Freitag 18.01:

Also noch schnell ne Mail an den Skitriptypen geschickt und dann ne Antwort erhalten, dass ich ne Karte bekommen kann. Und zwar hab ich dann ne Karte von nem Chinesen namens Wang Chao gekauft, der wollte auch gleich mein Freund sein und fragte mich nach meiner messengeradresse usw. naja ich sagte ich adde ihn bei facebook (intern. Studivz). Einziges Problem bei der Sache war die Hausarbeit und das Tobi und Anna-Lena zu verklickern. Problem bei der Sache ist, dass Tobi auch schon beim Skitrip dabei war und Anna-Lena alleine niemals in der Lage wäre nen Paper zu schreiben. Sie bekommt dann einfach Panik und weiß nicht was sie machen soll. Zum Glück hab ich vorher rausgefunden, dass die Fragen schon draußen waren, also entschieden wir das Ding bis Samstag abend fertigzumachen da der Bus zum Skikurs ja schon um neun Samstag Abend losging. Das führte natürlich zu einigem Stress, weil ich packen musste Abends feiern angesagt war und dann dieses paper noch zu beenden war...
Abends war dann der letzte Stallarnaabend geplant mit vielen alten Studenten, die noch da waren. Gute Preparty, guter Abend.

Samstag 19.01

Katern,Hausarbeit schreiben, packen und dann ging es um9 zum Bus. Mich sollte eine 5tägige Skiwoche und eine 12stündige Fahrt erwarten. Gleichzeitig fand auhc die offizielle Student-Ski-Week statt, das hieß das dort am Ort noch 3000 andere Studenten in dem Ort untergebracht waren. Sehr geil. Die drei Organisatoren (Chilenischer und Irakischer "Neuschwede" und Schwede, die allen nicht älter als ich waren) hatten uns davon nix gesagt, und auch z.b meinen namen nicht geändert, also fuhr ich als Wang Chao mit. Wir hatten vorher noch ne Emai geschrieben, dass wir alle in einer Hütte sind, aber wie man das als guter Südamerikaner macht , checkt man seine Mails am letzten Tag nicht mehr..., also war ich offiziell mit 7 anderen Chinesen untergebracht, ich war ja auch Wang Chao...

Sonntag 20.01:

Nach der langen Fahrt und ca. 20Minuten Schlaf, kamen wir dann gegen 9 an und dort erfuhren wir dann, dass wir unsere Zimmer erst um drei bekommen sollten. Naja sowas brauch man ja auch nicht vorher sagen... Egal, also in soner Turnhalle umgezogen in die Skiklamotten rein, die mir nen mexikanischer Kumpel von meinem mexikanischen Nachbarn einfach so geliehen hatte und ab zu den Liften. Kotze, dachte ich mir, 5 Jahre nicht auf Skiern und dann noch im Harz und nu gleich Schlepplift... Ging aber ganz gut und irgendwie ist es ja doch wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht. Nicht mal ein Sturz war dabei, allerdings hab ich auch die blauen Pisten und nen paar rote vorgezogen..., die jetzt nicht ganz auf Alpenniveau waren, aber schon okay.

Das Skigebiet war schon okay, also so ca. 20km Pisten,längste Abfahrt 2,1km Länge überbrückte 450m Höhenunterschied. Das lustige war, dass die Berge nur so 880m hoch waren, aber es halt so konstante -10--15°C waren. Und Nach der Baumgrenze kam jedesmal gutgehenster Wind hinzu, der die gefühlte Temperatur auf -25--35°C sinken ließ. Aber die Eindruecke bekommt man erst auf den Bildern.

Nach dem Skifahren bekamen wir dann unsere Schlüssel und liefen zu Fuß den schweren Weg hoch zu unseren Apartments, es hat so mehr an die Flüchtlingstrecks der Ostvertreibung erinnert, da es echt uncool war mit 20kg Koffern verschneite Serpentinen hochzulaufen. Unser Organisator wußte natürlcih auch nicht wo wir hinmussten, was die Sache auch nochmal verzögerte. Die Wohnungen waren der Hammer. 4 Zimmer, riesen WOhnzimmer mit Küche, Balkon, Sauna, Trockner, einfach alles richtig geil. Abends haben wir dann gekocht und mit trinken angefangen, zwischenzeitlich, dann überlegt einfach das schwedische Partyhaus nebenuns zu invasieren, aber wo wir loswollten, waren die schon los ins Tal und dafür waren wir dann doch zu fertig für den Tag.

In unserer 8Mann Wohung, waren dann sozusagen unsere Crew: Ann-Christin,Johannes, Inci(D), Arnaud(F), Marloes (NL), und ich und dazu noch drei andere Deutsche und Tobi, der nicht bei uns schlief und dann sozusagen in meinem Chinesenzimmer untergekommen ist, weil sie den irgendwie auch verplant haben, wahrscheinlich wegen seinem Nachnamen Quaing.

Montag 21.01

Früh irgendwie rausgekommen, ab zur Piste, die man erreichen konnte ohne auch nur einen schritt zu gehen, da man alles mit skiern erreichen konnte. Um 11 nahm ich mir dann nen skilehrer,der mir meine miese oder nicht vorhandene technik austreiben sollte. Diese Skikurse waren kostenlos und da ann und ich die einzigen nichtschweden fahren hatten wir einen allein. Leider führte meine das achten auf neue Technik auch zu einigen Stürzen.

...weiteres folgt

GESCHRIEBEN AM 31.01:

Bin derzeit etwas faul mit Schreiben, also fass ich mal alles neue der lezten wochen und den Skikurs so zusammen:

Der Skikurs war echt geil, die Verhältnisse super, teilweise durch den Wald gefahren, sogar ein bissl Springen versucht. Am letzten Tag war dann die Piste nicht prepariert, da es die ganze Nacht geregnet hatte... logischer Folge für mich war, dass ich mit voller Geschwindigkeit in einen ueblen Schneehügel reinkam, meine Skier stecken blieben und ich einen gepflegten Salto hinlegte, der mit einer Landung auf der Schulter endete... Das ist nun eine Woche her und leichte Schmerzen sind noch da, aber es ist zum Glück nix ernstes gewesen.

Die Apres Ski parties waren ziemlich geil, aber niht ganz billig bei 9€ für Garderobe und Eintritt. Das Bier für 4€ war ann auch nit so ganz billig. Dafür war die Stimmung geil, Live Rockbands wechselten sich mit DJs ab, es gab mehrere Floors und es ging immerhin bis um2 was auch reichte, wenn man den nächsten Tag auf die Piste wollte. Es wurde auch alles mögliche angeboten, weil diese Skiweek war. So gab es an mehreren Ständen umsonst Tee, Kaffee und sone Wasa Sandwiches. Man konnte auhc umsonst Mono-Ski probieren und man konnte ne Probefahrt mit nem Nissan Pathfinder machen, was bei den Schneeverhältnissen natürlich richtig geil war. Das haben wir dann auhc gemacht, also 20Minuten umhergeheizt mit dem Ding kurz nach Hause gefahren, mal 130km/h auf Schnee gefahren usw...

Das Leben mit 9Mann im Apartment hat auch ganz gut funktioniert. Die Sauna wurde pausenlos benutzt und dann ab in den Schnee gesprungen um sich abzukühlen... Naja nuechtern war ich bei der Aktion nie...

Alles in allem ne Hammersache, und 5Tage Skifahren mit einer derart geilen Unterkunft für 210€Kosten+70€ Ausleihgebühr+100€Taschengeld.

Mein neues Zimmer ist der Hammer, Couch fetten Fernseher, gutes Bette, großer Tisch nen Haufen Teppiche, 2mal Wechselbettwäsche für Besuch, und 3 Minuten zur Uni. Das Wohnzimmer sowie Kueche sind auch eindeutig besser.

Im Korridor wohnen Carlos(Mex), Ich, Karl (SWE), Clemence (F), Per (SWE), Gerrard (ESP), Johanna (Fin) und Chinese, Name weiß ich nicht. Also die einzig Leute so auf meiner Wellenlänge sind wohl nur Per aus Uppsala und Carlos, die Finnin ist den ganzen Tag nur Kötbullar (schw. Fleischbällchen) und kommt nie aus ihrem Zimmer raus, der Spanier scheint etwas komisch zu sein und sein Englisch entspricht dem eines Ostdeutschen Hauptschülers, der Chinese fällt aus wegen Kulturunterschied, Karl der andere Schwede spielt 2.Liga Handball und hat ne feste Freundin mit der er sozusagen 24/7 zusammen ist, Clemence ist zwar okay, lebt aber in vielen Dingen in ihrer eigenen Welt und sieht das Austauschjahr nicht als Jahr um Spaß zu haben....

Ansonsten mal wieder ein paar neue Geschichten: Kurz nach dem Skikurs, mußte ich erstmal feststellen ,dass mein Fahrrad geklaut wurde... WELCHER IDIOT klaut dieses Fahrrad???,Zum Glück fand es sich 30m weiter in nem Busch wieder an. Diese verpeilten Idioten haben nicht gerafft dass das (abgebaute) Hinterrad mit dem Schloß am Rahmen befestigt war (waren bestimmt Spanier). Am selben Tag habe ich auch mal wieder die Effizienz des schwedischen Apothekenwesens kennengelernt. Zwei-Drei hinterm Tresen--> Nummer ziehen--> 5Leute vor mir--> nach 15Minuten mitbekommen, dass man für Ohrenstöpsel keine Nummer ziehen muss--> Fazit für Leute die richtige Arznei wollen: eine Apothekerin braucht ca. 6-10Minuten pro Kunde.....

Noch toller wurde es dann, als ich zur Unikrankenschwester wollte um mir was für meine Schulter geben zu lassen, oder wenigstens sone fixierende Stoffbinde zu bekommen. Vor der Tür wurde ich abgefangen und mir wurde gesagt, dass ich anrufen muesste oder email schreiben(Sprechzeit war nur 2-3mal in der Woche oder so). Also ich dann fragte ob sie da ist, weil ich ja nun schon vor der Tür stand, sagte sie zu mir, dass ja die Lampe rot leuchtete udn sie demzufolge beschäftigt sei... ein Patient war nicht drin, aber egal, anstatt zu klopfen hätte ich also nach Hause rennen muessen um anzurufen oder ne Mail zu schreiben...

Von den neuen Studenten hab ich noch nicht so viel kennengelernt, da acuh fast 200 der alten Studenten hiergeblieben sind und dieses Semester nur 215 neue Austauschstudenten gekommen sind. Aber das wird schon noch kommen, so wie letztes Jahr wirds eh nicht werden, da die Aufregung weg ist, und man die Erfahrungen shcon gemahct hat, die die anderen jetzt zusammendurchleben. Aber das passt schon, die letzten beiden Parties waren auf jeden Fall super.

Das Studium läuft Top, wir haben mit vergleichsweise geringem Aufwand das zweite Modul als zweitbeste Gruppe bestanden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass man hier zwar ne Menge lernt und auch viel Einblicke in neue Dinge erhält, aber das Niveau doch schon bedeutend einfacher ist. Es ist zwar sehr schwer ne gute Note zu bekommen, aber komplett durchzufallen ist im Prinzip unmöglich. Die meisten Dinge werden hier halt nicht so vertieft und wissenschaftlich behandelt wie in Deutschland, das liegt aber auch daran dass wir ja bisher nie mehr als 10Tage Zeit hatten für nen Assignment, d.h. richtige gewissenhafte wissenschaftliche Arbeit udn Recherche ist rein zeitlich einfach nicht drin. Bestes Beispiel dafür ist die letzte kleine Hausarbeit: Ich habe meinen 3Seitigen Teil in ca. 4Stunden fertig gehabt, da wir die Hausarbeit eignetlich zu Zeit des Skitrips aufhatten, hatte ich nur 2Tage zeit und auch noch nicht mal die passende Vorlesung zum Thema gehabt. Die Präsentation, die ich am Freitag früh nachdem wir die Nacht Bus durchgefahren sind noch schnell vorbereitet habe und mit einer Stunde Schlaf im Rucksack hielt, war auch dementsprechend. Trotzdem hatte die gute Helena Forslund (Logistikprofessorin) nichts auszusetzen und sie sagte sogar noch sowas wie "sehr gutes Paper"...

Ansonsten ist morgen bei uns CorridorCrawl mit 14 Teilnehmern oder so, d.h. 14 Getraenke... Naja mal sehen wo cih aufwache.

Vom 13.-20.02 werden dann Nalli, Siggi und Loui mit Auto hochkommen und mein Schnapsgeschäft ist schon in voller Blüte und mit voller Professionalität ausgeführt. Bisher sind Bestellungen für 41 Flaschen eingegangen...

31.1.08 15:28





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