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Tag 14 Montag 10.09.07

Wir hatten an dem Tag zum ersten Mal einen neuen Dozenten genannt Tobjörk Bredenloev. Es war mit die langweiligste Vorlesung meines Lebens, da er mit Controling offensichtlich das falsche Fach unterrichtete. Er war eher der Philosoph oder der nette Opa. Auf dem Rückweg bekam mein Fahrrad aus irgendeinem Grund einen Platten. Wahrscheinlich lag es an dem porösen Schlauch, der in etwa der Haut eines 120Jährigen ähnelte. So rief ich gleich meinen Buddy Martina an und machte aus, dass ich bei ihnen den Schlauch flicken kann. Abends war ich dann da und ich lernte eine Menge skandinavischer Schimpfwörter da wir tatsächlich drei Stunden mit dem flicken verbrachten. Zur Hand ging mir Andreas, ihr Freund, doch leider waren wir beide nicht mit übermäßig viel Talent gesegnet. Davon abgesehen entstanden immer wieder neue Löcher, so dass wir am Ende drei geklebte Stellen hatten, Nachdem wir das Ding dann nachts um 12 endlich fertig hatten, verabschiedete sich der Schlauch nach dem Aufpumpen erneut mit einem großen Knall... Skita!!!

 

Tag 15 Dienstag 11.09.07

Am vormittag ging ich mit Andreas zum örtlichen Fahrraddealer. Und ich nehme bewusst das Wort, weil ich das Gefühl hab, dass sämtliche Fahrradladenbesitzer Verbrecher ausländische Herkunft sind. Der aus dem Iran stammende alte Mann war jedoch
sehr freundlich und machte mir das Angebot, meinen völlig kaputten Vorderreifen sowie den Schlauch für das Hinterrad zu wechseln gür gerade mal 24€. Am Nachmittag nachdem ich mich mit meiner Studiengruppe getroffen hatte, holte ich es dann wieder ab und es war wirklich ordentlich repariert. Am Abend fuhr ich dann mit meinem Superrad zu einer Preparty von nem schwedischen Mädel die Geburtstag hatte, allerdings kam mein neues Fahrrad dort nicht mehr an. Eine Speiche des Hinterrades löste sich und kam in die Kette, daraufhin verbog sich die komplette Gangschaltung so, dass ich das Teil nicht mal mehr schieben konnte. Ich versuchete das Ganze noch zu reparieren aber das Ding war nicht mehr zu retten. Also abstellen und weiter zur Party. Dort waren dann auch irgendwie schon alle in Feierlaune. Ich allerdings noch nicht, weil ich wegen meines gerade reparierten Fahrrads angepisst war. Aber egal der Wofka-O trinkt sich nicht von allein, also wieder vollgas und danach in Stallarna...

Tag 16 Mittwoch 12.09.07

Keine besonderen Vorkomnisse... und der erste Abend an dem ich mal ganz zuhaus geblieben bin.

Tag 17 Donnerstag 13.09.07

Als erstes schrieb mich eine Freundin an zwecks Auto mieten und an die felsige Westküste fahren. Daraufhin organisierte ich Hans und Maarten, so das am Abend dann feststand, dass wir mit deren Auto nach Göteborg und danach weiter an die Küste fahren. Den resltichen Tag war ich mit Unisachen beschäftigt um dann Abends der Essenseinladung Martinas nachzukommen. Das war dann auch ein lustiger Abend, es gab Wraps mit nem halben Dutzend Möglichkeiten es zu füllen und danach Eis und dazwischen Bier. Allerdings das 2,8% Bier, was so gar nicht mein Fall war. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich Nachts um3 mit Bauchschmerzen wach wurde...

Tag 18 Freitag 14.09.07.

Wir buchten das Hostel in Göteburg für 20€ pro Nase und machten uns aus, dass wir um9 abfahren wollen. Desweiteren rückte der Besuch von Charly immer näher. Am Samstag Abend sollte eine "Bekannte" kommen. Die Story dahinter ist, dass sie sich einmal auf einer Party gesehen haben und sein Kumpel sie nachdem er schon in Schweden war gefragt hat wie sie Ihn findet. Seitdem schrieben sie sich sehr oft über Messenger und irgendwann sagte sie dann einfach,dass sie ihn für eine Woche besuchen will, wenn sie Urlaub hat. Und so kam es dann auch. Abends ging es dann trotz des Ausfluges am nächsten Tag ins Stallarna...

Tag 19 Samstag 15.09

Um 7 wurde ich wach, da Scharly die wunderbare Idee hatte aufzustehen und die Bude aufzuräumen, ist ja nicht so, dass er das nicht auch später machen könnte. Verkatert und mit vier Stunden Schlaf im Gepäck ging ich dann runter zu den Holländern um die Sachen ins Auto zu packen. Mit einer halben Stunde Verspätung kamen dann auch die beiden Mädels Marloes und Ann-Christin (Stuttgart). Auf gings nach Göteburg. Zum Glück ist der 15Jahre alte Volvo (286000km) von Maarten geräumig genug für füf Leute. Ohne uns zu verfahren kamen wir dann in Göteburg an und luden unsere Sachen im Hostel ab. Da wir keine Bettwäsche mit hatten kamen zu den 22€ Übernachtungs preis auch noch 7€ für absolut lumpige Bettwäsche dazu, aber egal. Das Ganze erinnerte extrem an Klassenfahrt, da wir nen 6Mann-Zimmer mit Doppelstockbetten hatten. Auf gings in die Stadt, die wir dann auch den ganzen Nachmittag erkundeten. Das Wetter spielte mit und es war schon lustig, wobei Göteburg auf den ersten Blick nicht so der Hammer ist. Die Stadt wirkt auch trotz ihrer 481000 Einwohner sehr klein, aber vielleicht macht das gerade den Reiz aus. für 22€ kauften wir dann eine Flasche Vodka für den Abend, die wir später im Zimmer leerten. Viel zu nüchtern ging es danach in die Stadt, wo wirklich eine Menge los war. Nachdem wir für die ersten beiden Clubs zu jung waren(p30,p25) ging es dann in einen anderen Club. 11€ Eintritt 2,20€ Garderobe waren schon mal ziemlich heftig. Das Bier kostete ebenfalls ca. 5,50€. Trotzdem war es am Ende echt geil, wenn auch nicht ganz billg für uns Jungs. DIe Mädels schnappten sich gleich zwei Kerle, die ihne die Getränke ausgaben und dafür nix weiter als Konversation erhielten... Um3 gings dann richtung Hostel um für den nächsten Tag fit zu sein. Geplant war es weiter nach Norden an die Küste zu fahren. Die Straßen waren um die Zeit genauso voll wie tagsüber was mich sehr wunderte. Es war wirklich wie im UrlaubAuf dem Rückweg ging es dann noch in den ekelhaftesten Burgerking aller Zeiten. Der Boden klebte wie im Jolly Joker (Disco in Braunschweig) und es war überfüllt mit besoffenen Menschen. Man hatte wirklich teilweise den Eindruck im osteuropäischen Ausland zu sein, so viel Komabesoffene wie da im Burger King waren. Aber schön das der Esstrieb noch funktionierte.Jedoch lag keiner auf dem Boden, also wäre Baudi trotzdem aufgefallen (Insider). Nach ca. 30 Minuten Schlange stehen und einem gespräch mit einer fein gekleideten, jedoch ebenfalls komplett steifen älteren Dame, bekam ich dann zwei kalte Cheeseburger... Naja was solls.

Tag 20 Sonntag 16.09.07

Mehr oder minder fit ging es nach dem Frühstück auf an die Küste. Leider stellte sich Hans nicht gerade als der geborene Navigator heraus. Nachdem ich zum Navigator befördert wurde kamen wir dann im kleine schläfrigen Fischerdorf Klädesholmen an. Wirklich sehr schön und es vermittelte den Eindruck einer Geisterstadt, da man nur den Wind und den dauerhaft prasselnden Nieselrgen hören konnte. Nachdem wir dann 2Stunden dort umherwanderten ging es in die Heimat. Wir erlangten die Erkenntnis dass es auch in Schweden viele Sonntagsfahrer gibt, da wir dei meiste Zeit mit 70-80 anstatt der erlaubten 90 km/h unterwegs waren. Zuhause angekommen war ich dann nur noch fest, jedoch erwarteten mich ja noch Charly und seine "Bekannte" Noemi, was mir ein wenig die Nerven raubte. Sie kamen dann auch an und sie war sehr nett usw......

Tag 21 Mondag 17.09.07

Ich hatte an dem Tag meine erste schwedischvorlesung und war ziemlich geschockt. Sie untereilten die Kurteilnehmer vorher in Gruppen, so dass alle deutschsprachigen Studenten in eine Gruppe kamen, weil wir es leichter hätten. Die anderen Gruppen wurden bunt zusammengewürfelt. Unsere Schwedischlehrerin ging wahrscheinlich davon aus, dass wir alle schon schwedisch gehabt oder den IQ von Stephen Hawking haben, da sie uns in 2Stunden unterricht etliche Sätze und wörter, sowie etwas Gramatik und die Uhrzeit eintrichterte. Sie sprach zu 80% schnelles schwedisch und der Rest war ein Mix aus gebrochenen deutsch und englisch. Auf die Frage ob sie etwas langsamer sprechen konnte, sagte sie, dass die Leute auf der Straße ja auch nicht langsam sprechen würden... Naja das kann heiter werden. Als Hausaufgabe gab es dann gleich nen kleinen Text, den wir schreiben sollten und die ca. 120 Vokabeln + Sätze sollten gekonnt werden bis Mittwoch.... Am Abend schauten wir noch Crank auf dem Rechner...

Tag 22 Dienstag 18.09.07

Geplant war sich für einen Stockholm-Bustrip über 2 Nächte einzuschreiben, der von der Uni organisiert ist. Kostenpunkt 90€ was wirklich okay ist für die gut 400km entfernte Hauptstadt. Um 11 war Öffnungszeit und ich plante zu halb11 hinzugehen, da man ja ne Queue einplanen muss. Jedoch klingelte um10 die Tür. Es war Maarten und er sagte, wir müssen los, da er angerufen wurde und es bereits eine Warteschlange gebe. Wir also mit ungeputzen Zähnen und zweifelhaftem Erscheinungsbild zum Unigebäude. Davor eine ca.30Mann Schlange. Sollte es nur einen Bus geben würde es schon eng werden, da man immernoch einen zweiten mit einschreiben kann. Leider hatte das Gebäude auch noch zwei Eingänge, so dass es noch eine weitere Schlange gab. Die wurde allerdings größtenteils aufgelöst als mitgeteilt wurde, dass nur unsere tür geöffnet wird. Als es dann endlich um11 war passierte natürlich dass gegenteil, so dass die ca 20 Personen die noch am anderen Eingang waren jetzt alle vor uns waren. SChöne Scheisse. Nach weiteren 50 Minuten Schlange stehen mit leerem Magen und unkekämmten Haarn erhielten wir dann die frohe Botschaft, dass alle Plätze besetzt waren. Grund dafür war auch, dass es noch eine andere Möglichkeit gab zur Anmeldung zu kommen und sich somit nochmal etliche Personen vordrängelten. Naja war mal wieder schön 2Stunden seines Lebens mit sinnlosem Schlangestehen zu vergeuden aber was solls. Warum sollte man so etwas auch im Internet buchen können, wenn Schlange stehen doch viel mehr Spaß macht.....

Den Tag über machte ich dann noch etwas schwedisch Hausaufgaben und Abends kochte Charly für seine (mittlerweile )Freundin und ein paar andere Leute, die wir kannten.

Tag 23 Mittwoch 19.09.07

Der Tag bestand wieder hauptsächlich aus UNI, abends gingen wir dann zu dem Buddy von Maarten "Pop Idols" gucken. Präventiv nahm ich die letzte halbe Flasche meines Vorrates mit. Das war auch ganz gut, weil sich aus dem gemütlichen Fernsehabend ein handfestes Vorglühen entwickelte. Die Schwedenmädels tranken aus einem 3LiterTetrapack Weißwein und wir killten den Wodi. Um 12 gings dann ins Sivans dem anderen Club, obwohl wir wussten, dass wir er schon um1 schließen würde. Aber egal es hat sich gelohnt. Auf dem Rückweg lernten wir dann noch nen Schweden kennen, der uns mit auf ne "Afterparty" nahm. Dort aßen wir dann Fischstäbchen und "quatschten Mehl" (Grüße an Seppi) usw. und waren dann irgendwann um3 Zuhause. Leider hatte ich den Abend die Kamera nicht bei, weil ich eigentlich mit nem geruhsamen Abend gerechnet habe.

Tag 24 Donnerstag 20.09.07

Bisher ist chouching angesagt... Abends werden wir dann pokern zu einem Schweden fahren. Das erste Mal, ich hoff mal ich mach Deutschland keine Schande Außerdem reist heute Noemi ab. Da Charly sie zum Flughafen bringt, und die Nacht in Kopenhagen bleibt, werde ich heute die erste Nacht allein verbringen. JUUCHHUU sag ich mal.

Fazit:

Bis auf die Wohnsituation ist immer noch alles top. Leider hat sich Charly als bedeutend lahmerer Typ rausgestellt als ich anfangs dachte. Im Schnitt geht er um10(!!!) ins Bett und steht dann gegen 7Uhr auf. Das ist echt mal übel und mal gar nicht kongruent zu meinem Schlafrythmus der im Schnitt 00-9uhr abläuft. Des Weiteren war er erst einmal weg im Stallarna und ansonsten immer zuhause. Das nervt halt, weil er immer da ist wenn er nicht gerade Vorlesung hat oder spazieren geht... Naja was solls ansonsten läufts trotzdem ganz gut und ich hab mich mit der Sitaution vorläufig arrangiert. Gestern hab ich eine Mail erhalten, dass ich einen eigenen Raum bekommen kann. Allerdins in Seminarivägen, was in der Stadt ist und ca.6km von der Uni weg. Im Winter ne ziemlich beschissene Distanz. Davon abgesehen, dass ich alle meine Freunde hier am Campus habe. Also werd ich dieses Zimmer ausschlagen. und weiter hoffen eins am Campus zu finden. Ich guck auch schon immer im Netz nach Wohnungen, allerdings sind die meist innerhalb weniger Minuten oder Stunden vergriffen...

Das Wetter ist so weiterhin meist regnerisch, allerdings kommen auch manchmal ein paar Sonnenstrahlen durch. Das gute ist, dass ich sone Art Russenkeller (Fitnessraum) hier direkt vorm Wohnheim hab und das Ding auch noch umsonst ist. Außerdem kann man seine Sachen kostenlos waschen und trocknen, was ebenfalls sehr geil ist. Mein Fahrrad ist immernoch im Arsch, weil ich es zu dem Händler bringen will, bei dem ich es gekauft habe. Also muss ich dort mit dem Auto hin, da schieben nicht möglich ist. Das kann auch nochmal ne schöne Rechnung werden... Das Studium ist die letzen zwei Wochen richtig locker gewesen, das der Philosophenopi uns irgendwie keine Hausaufgaben gegeben hat. Jetzt warte ich also auf die beiden Bücher, die ich mir für ca. 90€ bestellen musste, um die mal durchzuarbeiten. SO das wars erstmal aus Schweden :-)

Nachtrag 21.09:

Tja so wie es aussieht werden wir noch bis Dienstag hier zu dritt wohnen, da Noemi ihr Ticket für den Flug verbasselt hat und nun erst Dienstag fliegen kann. Das richtig Dämliche daran ist, dass sie auch schon den Hinflug doppelt bezahlt hat, da sie da sie ihren Flug da schon verpasst hatte. Und ein Flug sind mal so eben 100€... Naja was solls... hätte ich Klaustrophobie wäre ich wohl schon in der Klapse...:-D

Bilder auf http://picasaweb.google.de/pietmogul/Schweden09091709

20.9.07 15:35
 


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