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Tag 25 Freitag 22.09

Es hatte sich dann doch noch zum guten gewendet und zwar ziehen die beiden jetzt bis dienstag in dei Wohnung von ner anderen Französin und kommen nur noch zum Essen in den Raum. Am Vormittag hatten wir dann Vorlesung, jedoch ging die nur 20Minuten, weil doch Hausaufgaben hatten ,die immer keiner gemacht hatte, deswegen konnten wir darüber nicht diskutieren. Jedoch bekamen wir dann zum nächsten Donnerstag gleich mal drei unterschiedliche Cases auf... Nachmittags sind wir dann mit meinem Bike zum schwarzen halbkriminellen Fahrradhändler gefahren, der mir sagte, dass ne richtige Reperatur ca.700Kronen würde also 75€, also den Offen erstmal wieder mitgenommen und überlegen. Freitag Abend wollte wir dann mal wieder ins Stallarna und vorher zu ner Preparty von Marina aus Schwede gehen, doch stattdessen sind wir von zwei anderen Schwedenmädels angesprochen worden, die bei uns vor der Tür standen, und die laden uns dann auch auf ihre PreParty ein. Dabei war auch ein HalbEngländerin, die grundsätzlich jeden Satu mit Schimpfwörtern spickte, egal ob sie schwedisch oder englisch sprach... Klischee wieder bestens erfüllt. Da ich nicht zum System Bolaget (Schnapsladen) war mußte ich mir einen 6er Träger 3,5%Bier hinterquälen. Aus dieser Erfahrung habe ich auch gelernt. Vielleicht ist es gut um die Nieren durchzuspühlen oder seine Blase zu trainieren, aber zum Vorglühen ist es nicht geeignet.Im Stallarna war es dann mal wieder jut. Zuhause angekommen waren wir dann mal wieder in der "Ich muss mir unbedingt was in den Magen hauen" Phase und machten uns irgendwelches gehackteszeug was leider dazu führte,dass der feueralarm nachts um 3 ausgelöst wurde. Naja nach nen paar Minuten war der Spuk dann vorbei und weiter passierte auch nix...

 

 

Tag 26. Samstag 23.09

Tagsüber war professionelles Couching angesagt, also in der Bude hängen und außer Videos gucken, pennen und Computer zocken nix weiter. Abends war dann pokern geplant, ber nen paar Leuten im Haus nebenan. Leider stellte sich dann heraus, dass die Hälfte zum ersten Mal spielte und wir deswegen ohne Geld spielten. War dann auch nicht wirklich sinnvoll, aber auch wenn das Pokern keinen wirklichen Spaß machte wars trotzdem nen guter Abend. Nun planen wir mal demnächst alle die zusammen zu suchen die auch pokern können und mit denen wir dann mal nen anständiges Cash Game nach Stendaler Regeln und mit 50Kronen Einsatz spielen können.

Tag 27. Sonntag 24.09

Studieren war angesagt und Abends nochn Film gucken

Tag 28 Montag 25.09

Das selbe...

Tag 29 Dienstag 26.09

So Tagsüber waren wir dann beim Iranischen Halbkriminellen Fahrradhändler, der mir die Reperatur für 500 Kronen anbot. Da ich davon ausgehen konnte, dass ich für den Preis kein vernünftiges neues kaufen kann gab ich mein Fahrad zähneknirschend in seine Fahradmechanikerhände, die wahrscheinlich schwarz vom Münzen zählen anstatt von Schmiere waren. Abends waren wollten wir dann die erste Profipokerunde starten, die allerdings aufgrund zeitlicher Probleme anderer Teilnehmer nicht zu realisieren war. Also entschieden wir uns auf ne PreParty zu gehen, die allerdings schon zu Ende war, weil die Leute schon halb elf auf dem Weg zum Stallarna waren. Da wir noch am vorglühen waren quatschen wir uns dann noch mit 2 Amis fest, von denen wir erstmal ne Menge interessanter Sachen über das Studentenleben in America härten. Z.B. teilen sich die Leute dort immer nen Raum mit zwei oder mehr Personen teilen, oder dass die da nie kochen weil die für 1000$/semester oder so 3mal inner Cafeteria essen können usw.. Am selben Abend versuchte ich meine Wirtschaftlichkeit beim Alkohol noch etwas zu verbessern und probierte mal das billigste 7,3% Bier (ca. 1,30€. Fazit: Man kanns trinken... aus dem Glas und schnell; oder wenn man schon durch ist. Naja am Ende waren wir dann im Stallarna und gingen steil. Zuhause nach einem kleine Snack, kam dann einfach mal so ne Schwedin bei uns ins Zimmer (niemand schließt hier ab, wenn er Zuhause ist), die so ziemlich fast so besoffen wie jochen am Männertag war. Sie war 27 und quatschte irgendwie nur Mehl, aber so richtig. Steif halt... Sie wollte sich glaub ich einfach mal noch mit nen paar Leuten unterhalten bevor sie ins Koma fiel...

Tag 30 Mittwoch 27.09.07

Tagsüber dann erstmal Studies und das erste Mal, dass ich noch ziemlich angeschossen in der Vorlesung saß und sich meine Nachbarin Anna-Lena über meine Fahne beschwerte.(um9). Und das fiese an der Sache war, dass wir gleich mal noch unseren ersten Teil für die erste Note des Moduls erhielten (Der Master ist aufgeteilt in 4 Module jedes dauert ca. 2Monate). Also hatten wir eine Woche Zeit ne 10-15 seitige Hausarbeit zu schreiben. Wir sollten also die internenen Abläufe eines Unternehmens verbessern. Leider war das Unternehmne ein Plastikformenzulieferer namens Nypro Inc.... worunter ich mir jetzt nicht so viel vorstellen kann. Das passte mir auf jeden Fall mal so gar nicht in den Kram, da ich den kommenden Montag meine letzte Klausur für Deutschland nachschreiben musste und ich eigentlich plante trotzdem von Samtsag zu Sonntag mit ein paar Leuten nach Malmö zu fahren und dort bei Marina zu pennen. Das sah nun erstmal schlecht aus. Am Nachmittag gings dann erstmal zum einkaufen mit dem juten Volvo, der mittlerveile Ola (schedischer Name) oder so ähnlich heißt. Mit dabei war ein französiches Mädel aus ihrem Kurs, die in Seminarievägen wohnte und sagte, dass es okay sei und ihr Korridor super sei (es wohnen 13 Leute auf einem langen Korridor, jeder hat eigenes Bad und Zimmer, geteilt wird sich große Küche und Korridor). Sie sagte das Zimmer neben ihr sei frei.Also fuhren wir danach dort hin und ich entschied mich, dass ichwohl doch umziehen würde. Abends spielte ich dann noch Tennis mit Andreas und ein paar seiner schwedischen Kumpels, allerdings machte es sich bemerkbar dass ich schon locker drei Jahre nciht mehr gespielt hatte.

Tag 31 Donnerstag 28.09

Also bekamen wir die Schlüssel für die Bude und fuhren Tagsüber dann den Umzug. Das Zimmer sah, naja wie soll ichs sagen, spartanisch aus. Zum Glück halfen Hans un MAarten nicht nur beim Umzug sondern machten auch noch die Bude sauber, so dass es schon vorstellbarer da drin zu leben. Ein großes problem war das wackelige Bett (dass sie aufgrund des Zustandes wahrscheinlich in einem Erste-Weltkrieg-Lazarett aussortiert hätten), auf dem dann auch noch eine total ekelige Schaumstoffmatraze lag, die mit einem etwas murkeligem Spannbettlaken überzogen war. Also stellte ich die Assimatraze erstmal an die Wand, Spannbettlaken in die Wäsche und legte, die dünne Matraze drauf, die ich aus meinem Zimmer "geklaut" hatte. Leider brauch die Wohnung noch diverse Anschaffungen wie Teppich, Poster Haushaltsachen. Abends war dann auch gleich ne Geburtstagsparty, auf der auch recht viele Leute vom Campus waren, und danach kamen dann auch noch meine Homies mit dem Auto vom Campus um zum ersten Mal ins Pudas zu gehen (billigster Studentenklub direkt ein Haus weiter, leider fast ausschließlich Exchange Students). Der Club erinnerte mich irgendwie an die Baracke in Magdeburg und war lustig und vor allem billig (0,4er Bier 2,20; Corona 2,70). Maarten kaufte sich sogar nen Bacardi Cola, der mich beim Kosten sofort an Deutschland erinnerte...Danach noch auf ne andere Party im Nebengebäude und dann irgendwann voll in das Ding was aussah wie nen Bett sich aber anders anfühlte...

Tag 32 Freitag 29.09

Erstmal Couching und dann mit dem Bus mein Fahrrad abholen. Naja die Gangschaltung ist hackeliger wie bei nem unrestaurierten Oldtimer, aber es fährt. Abends dann nischt weiter. außer mit meiner Hausarbeit anfangen. Das Problem bei der Sache ist, dass ich aus irgendeinem Grund ne ziemlich unfähige Partnerin abbekommen habe. Anna-Lena studiert Diplom BWL an der Uni in Oldenburg oder so und nach 5.Semestern noch kein Vordiplom und aus einem mir unerklärlcihen Grund trotzdem eine Zulassung für den Master bekommen, was mich vor allem deswegen wundert, weil sie 80% nicht zugelassen hatten. Naja um es kurz zu machen sie hat keine Ahnung worum es dabei geht... Dementsprechend muss ich grundsätzlich mehr machen und ihr noch bei ihren Sachen helfen... Naja da muss ich dann wohl durch.

Tag 33 Samstag 30.09

Während die anderen schön nach Malmö gefahren sind bestand mein Tag darin mich parallel auf meine Klausur am Montag vorzubereiten und nebenbei noch ein Operating Budget und eine Balance Scorecard zu erstellen. Mein Highlight war, dass ich mich für das Fitness Schwimmhallending eingetragen hab und nun für umgerechnet 30€ im Monat kostenlos ins Schwimmbad und ins Gym kann.

Tag 34: Sonntag 31.09

Lernen und Hausarbeit schreiben....

Tag 35 Montag 01.10

Im Tutorium merkte der Prof dann dass die halbe Klasse keine Ahnung von den Fragen hatte und die Zeit wirklich ein wenig knapp war, darauf hin verkürzte er dann nen paar Fragen und ließ uns bis Freitag Zeit. Prüfung für Deutschland lief dann ganz sauber, und anstatt beaufscihtigt zu werden steckten die mich einfach in nen Raum und sagten Mach Wat. Hatte aber natürlich kein Spicka bei, aber es wird auch so reichen. Abends dann noch Schwedischkurs und dann ab nach Hause. Die 5km schafft man in 15minuten. Allerdings nur mit Schwitzen, da es viel bergauf und bergab geht und auch ein paar Ampel am Start sind.

Fazit nach 35Tagen Schweden:

Endlich ein eigenes Zimmer. Leider nicht am Campus, was ein großer Nachteil ist. Ansonsten ist mein Korridor ganz cool (nationaliäten: 3xFr; 3xEsp. 2xD, usa,fin,J,Ch,Trk), allerdings ist die Küche ziemlich dreckig und ich hab das Gefühl dass am laufenden Band Geschirr von mir wegkommt was ich mir dann irgendwo zurückklauen muss. Spätestens Im Januar zieh ich dann wieder zurück an den Campus, jedoch wird das wahrscheinlcih schon im Dezember was. Ansonsten werde ich vom 21. Dezember bis zum 13. Januar nach Deutschland kommen und mal wieder die Heimat genießen. Das Wetter hier ist mit Sicherheit schlechter als das von Fabi in Irland. Die letzten 5tage hab ich nicht einmal die Sonne gesehen, weil es dauerhaft genieselt hat. Da macht die neue Wohnlage natürlcih besonders Spaß. Das Bett schläft sich ungefähr so wie in einem Zelt mit kaputter Luftmatraze und auf unebenem mit Bierflaschen übersäätem Boden errichtet. Aber wir werden die Tage einfach mein Bett vom Campus holen und das andere in den Keller stellen. Und wenn die das nicht erlauben zerklopp ich einfach meins und verlang nen neues. Schlimmer kanns ja nicht werden... Ansonsten kotze ich nen bissl ab weil ich die letzten Tage nur in der Bude sitzen konnte und was für die Uni tun musste... Aber es kommen wieder bessere Tage.

Bilder unter: http://picasaweb.google.de/pietmogul/2007_09_22Schweden18093109

2.10.07 00:15
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Schorsch (4.10.07 12:35)
FAZIT NACH 37 TAGEN OHNE KALLE IN DEUTSCHLAND!!!

Verpasst hast Du bis jetzt noch nicht wirklich was! Na gut, Herr Baudi hat sich (wiedermal) nen neuen Schlafplatz ausgesucht, was Du ja sicherlich schon weißt und die ein oder andere Party war wiedermal ziemlich süffig aber ansonsten ist alles cool!

MfG Schorsch

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