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Donnerstag 13.12.2007

Es sollten anstrengende Tage auf mich zukommen, da die nächsten drei Tage sozusagen drei Abschiedsparties anstanden und dann am Dienstag auch nochmal das letzte Mal Stallarna mit dem Gerücht, dass sie die Bierfässer leer bekommen wollen und dementsprechend die Preise purzeln.  Das Dumme war aber auch dass wir am Mittwoch früh um 10 unser Paper einreichen mussten und wir aber noch keinen Termin mit unserer Firma VEAB hatten, weil das Thema Financial and Developement perspective nicht gerade so einfach zu beantworten war. Naja egal ich fands auch irgendwie gut, dass wir noch keinen Termin hatten, weil so konnte ich ohne schlechtes Gewissen die nächsten Drei Tage Gas geben. Das andere Dilemma war allerdings, dass ich wahrscheinlich schon mein Zimmer räumen musste, weil ich ja an den Campus ziehen werde, leider sollte ich den Raum aber erst im Januar bekommen. Das hieße also Ausziehen und die Sachen bei irgendwem deponieren.

 Abends gab es bei uns abends im Korridor Abschiedsdinner und jeder kochte was, ich machte Chinapfanne, also typisch deutsche Küche… Wieder typisch war, dass nur eine Französin, die Finnin, der andere Deutsche und ich das Essen pünktlich zu um8 fertig hatten. Die Spanier waren alle frühestens ne Stunde zu spät fertig, aber egal, wir aßen und tranken ordentlich vor und später hab ich dann noch den zweiten Pfeffi angestochen. Im Pudas wieder gut, alle am Start, danach weiter zu irgendwelchen Afterparties Pfeffi alle machen und irgendwann um3 oder so ins Bett.

 Freitag 14.12.2007

Der Tag begann damit, dass ich 10:30 von meinem Hausarbeits-Partner Tobi aus dem Schlaf geklingelt wurde und er mich fragte ob ich nicht mal in unserer Firma anrufen soll zwecks Termin drängeln. Als er die ersten drei katerschmerzverzerrten Worte hörte verstand er, dass ich dafür gerade der falsche Ansprechpartner war. Was soll ich sagen, der Pfeffi hatte mir hart zugesetzt und den Tag überlebte ich nur mit ner Ibuprofen.  Abends war dann Corridor Crawl am Campus angesagt in dem Corridor wo ich bestimmt schon nen Dutzend mal übernachtet hatte nach diversen Feiern… Also auf zum Crawl, es gab alles von Cocktail, über Kurze bis Vodka Mische…, auf dem Weg zum Stallarna haben wir noch ner Schwedin das Auto von nem Felsbrocken gehoben, den sie beim Ausparken übersehen hatte und der ihr wahrscheinlich den halben Unterbau des Fords zerstört hat. Aber egal wir haben ne gute Tat vollbracht.  Also danach in Stallarna und wieder bis um zwei durchgezogen. Danach zu Afterparty, die sich aber als Reinfall reinstellte, da niemand da war, außer ein bekloppter Spanier Pablo, der mal wieder was kaputt machen musste, und zwar den Lattenrost seines eigenen Bettes. Auf die Frage, warum er das macht konnte er nix antworten. Dazu noch eine kleine Geschichte: Austauschstudenten spanischer und mexikanischer Herkunft haben auch eine Woche vorher am Campus nen Rappel bekommen und alles aus dem Fenster rausgeworfen was nur ging, einschließlich einer Dreisitzercouch…  Angefangen damit hatten allerdings besoffene Schweden, die auch manchmal zu Tieren werden, wenn sie voll sind. Naja auf jeden Fall müssen jetzt alle Spanier zu einem Pflichtseminar vom International Office antreten, wie man sich zu benehmen hat. Naja ob die daraus was lernen… Worüber ich mir auch Gedanken mache, ist, dass das ja sozusagen die spanische Bildungselite ist und die schon so einen an der Waffel haben… Wie sind dann erst die Durchschnittsspanier drauf. Auf jeden Fall haben die jetzt keinen Grund mehr sich über Horden besoffener Deutsche in Spanien aufzuregen.

Naja irgendwie sind wir dann aber auf die Idee gekommen in die Sauna zu gehen und zwar über ne Stunde auf Schwedentemperatur mit ein paar kalten Duschen zwischendurch. Ich dachte mir, ist ja gut für den Kreislauf und gesund und so, also immer gib ihm.

Samstag 15.12.2007

Um 11:30 gefragt ob ich mit zum Brunch komme, konnte ich nur Laute von mir geben, die als Nein zu definieren waren. Ich schlief bis 13:00 und war so fertig, wie Jan Ulrich nach ner Bergetappe ohne Epo. Von wegen Sauna ist gesund… Naja bei Eiseskälte und Wind wieder nach Hause erstmal in Ruhe nix tun.  Abends ging es dann ins Stenladan anstatt ins Sivans wo alle Austauschstudenten waren. Grund dafür war holländischer Besuch von Carmen, die keine Guesttickets hatten. Allerdings wurde uns auch von einer Schlange von 1,5h-2h ab 22Uhr berichtet. Naja Stenladan war nicht so doll, war halt keine Studipub und zur Hälfte voll mit „Neuschweden“. Und nach zwei Hardcoreabenden war dann auch nicht mehr so viel zu holen.

 Sonntag  16.12.2007

NISCHT… aber wirklich NISCHT

Montag 17.12.2007

Morgens die Firma angerufen und nen Termin für den Nachmittag bekommen. Das sollte quasi heißen, dass wir die ca. 10-15 seitige Hausarbeit zwischen Montag späten Nachhmittag und Dienstag frühen Abend fertig bekommen mußten, da das letzte Mal Stallarna am Dienstag Abend ja Pflichtprogramm war. Allerdings sollte es noch schlimmer kommen, da ich Abends endlich die Mail vom International Office hatte, dass ich meinen Raum wirklich Besenrein zu übergeben habe und zwar bevor ich nach Deutschland fahre…

Also den Umzug auf Dienstag Nachmittag vorgeschoben. Also im Akkord bis 2:30 Paper schreiben und den nächsten Vormittag mit den anderen Treffen und den Spaß beenden.

Dienstag 18.12.2007

Nachdem wir dann ca. 13Uhr mit dem gröbsten fertig waren ging ich zu Maarten um den Umzug zu starten. Erst noch schön den Fernseher und den Glastisch verfrachtet und zu Arnaud aus Frankreich gebracht, der mir freundlicher Weise sein Zimmer zur Verfügung stellt um meinen Kram dazulassen. Dann ab zu mir, vorher Umzugskisten kaufen, und alles erstmal einpacken. Ich hatte ja natürlich auch nix vorbereitet und die meisten kennen ja meine „Ordnung“. Um 20 Uhr nach zwei Fahrten(mein zweites Bett mußte ja auch wieder zum Campus) und nem Umzugsbierchen gings dann auch direkt zu Marina dem schwedischen Buddy von Maarten, wo wir nen bissl Kuchen und Kaffee bekamen. Danach ins Stallarna gegen 21:30. Leider war das Bier nicht billiger, aber alle haben so getrunken, als wenns umsonst wäre. Gerade für mich nicht ganz so toll, da ich ja nüchtern dahin gekommen bin. War nen geiler Abend und leider auch vorerst der Letzte. Danach noch bei nen paar Amis auf ner Afterparty und ab ins Bett.

Mittwoch 19.12.2007

Mit mittelschwerem Kater in mein Zimmer gefahren in dem außer nem Bett und anderen Krempel nix mehr da war, um sauber zu machen und auch noch meine Präsi für Donnerstag vorzubereiten. Das Zimmer dann also sauber gemacht und ab zum Campus um da zu pennen, weil ich ja am Donnerstag früh Uni hatte. Letzte Verabschiedungen, Tränen bei manchen Mädels ging ich dann früh ins Bett.

Donnerstag 20.12.2007

Der allerletzte Tag… frühs Präsentation, Nachmittags nochmal in die Stadt und nun im Zug nach Kopenhagen.

Fazit nach der ersten Halbzeit Schweden:

Grob genommen  ist Schweden Deutschland sehr ähnlich. Aber etwas mehr Regeln und Sicherheitsvorschriften und was einem am Anfang am komischsten vorkam ist die Ruhe und Langsamkeit der Menschen. Die Menschen sind alle sehr freundlich, allerdings ist es schwer wirklich an sie ranzukommen, da sie doch schon eher verschlossener sind als die Deutschen. Und vor allem ist der Unterschied zwischen nüchtern und besoffen richtig groß. Nüchtern bekommen viele Schweden kaum ein Wort raus und sehr zurückhaltend oder schüchtern, während so besoffen zu Partyschweinen mutieren und auf einmal übermäßig locker sind, oder halt gar nix mehr raffen. Naja die Preise hab ich ja schon zu genüge erwähnt, aber alles in allem nen nettes landschaftlich schönes Land mit schönen netten Menschen, in dem es aber auch schnell langweilig werden kann, wenn man nicht gerade Austauschstudent ist…

Ausblick Schweden 2008

Es sollte noch besser werden, da ich endlich am Campus wohne und dann noch dazu in den schöneren Wohnungen mit 8-Mann Korridor. Vor allem wird die Ausstattung meiner Wohnung sich ordentlich verbessert. Ich hoffe bloß nicht, dass ich in nem richtigen Partykorridor lande, sondern dass  die in den Korridoren nebenan stattfinden. Diverse Besucher haben sich bereits angekündigt. Und auch ich habe einige Trips geplant, die da wären: London, Norwegen, Kopenhageb, Stockholm, evtl. Holland, Männertag in Deutschland und wenn es die Zeit zulässt noch Lappland.  Es sollte also mal wieder ein harter Erasmusjob werden….

21.12.07 15:04
 


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